Rote Bete Knödel mit Birnen-Gorgonzolasauce und karamellisierten Maronen

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Neulich bin ich an einem neuen Mittagsrestaurant vorbei spaziert. Aus den Augenwinkeln las ich „Rote Bete Knödel“ und ging vorbei, obwohl ich das sehr verlockend fand. Wahrscheinlich war ich satt oder in Eile. Ansonsten wäre ich sicherlich stehen geblieben und hätte spontan welche gekostet. Beim Vorbeigehen ein paar Tage später gabs dort sowas nicht. Also musste ich sie selber machen. Eigentlich kein Problem, wäre da nicht mein Knödeltrauma . Ich habs schon häufiger beschrieben: Sie fallen mir beim Garen immer auseinander und ich fluche wie ein Kanalarbeiter. Ich wollte es noch einmal probieren, denn ich hatte Resterotebete und Restebrot am Start. Mit ganz viel Ruhe und genau nach Rezept. Es klappte.

In etwas Öl eine kleine Zwiebel, kleinst gewürfelt, dünsten. 100g gekochte Rote Bete schreddern, Saft ggf. abtropfen lassen. 120g in Würfel geschnittene altbackene Brötchen mit 2 Eiern, der Bete, 20g Mehl (Ich wagte aufgrund der Konsistenz etwas mehr, gab auch noch etwas Semmelbröseln dazu), gehackten Schnittlauch, 1TL Salz vermengen. So lange warten, bis das Brot einigermaßen durchgesubscht ist. Kleine Knödelchen formen und in Dampf garen, damit sie ihre tolle Farbe behalten. Sie fielen nicht auseinander und ich freute mich sehr.

Da ich sicher gehen wollte, dass es am nächsten Tag auch was zu essen gibt, habe ich sie am Vortag zubereitet und während des Saucenkochens nochmal aufgewärmt.

Knödelchen

Zum Kochen der Gorgonzolasauce habe ich mich mitsamt meiner Knödelchen bei meiner Freundin Claudia eingezeckt und dabei die Küche verwüstet. Gorgonzola mit Weißwein und Sahne (gib ihm!) schmelzen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, klein geschnittene Birnenstückchen dazu geben und ziehen lassen. Maronen klein schneiden und mit Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. (entschuldige Claudia, die Pfanne war danach versaut, ich weiß). Auf den Bildern fehlt noch irgendwas Grünes. Petersilie oder so. Hatten wir jetzt nicht, ging aber auch so ganz gut.

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10 Kommentare zu „Rote Bete Knödel mit Birnen-Gorgonzolasauce und karamellisierten Maronen

  1. Tolle Farbe & Glückwunsch zum Knödelerfolg 😉 Rotebete ist nicht so meins, aber das Rezept könnte mich verführen ihn nochmal eine Chance zu geben. Liebe Grüße. Emma

  2. Tolle Farbe & Glückwunsch zum Knödelerfolg 😉 Mag Rotebete nicht so ganz, aber das Rezept könnte mich verleiten ihn nochmal eine Chance zu geben. liebe grüße. Emma

  3. Oh, die sind ganz nach meinem Geschmack – rote Bete und Gorgonzola sind ein Traumpaar! Und: gratuliere zum Knödel-Erfolg (übrigens garre ich Knödel auf Semmelbasis auch gerne im Dampf, da haben sie so wenig Möglichkeit, sich aufzulösen 🙂 )

    1. Hallo!
      also, wir waren zu zweit, aber ein Dritter hätte auch einen Happen abgekriegt. Und fertig sind sie, wenn sie hochkommen. Können dann aber noch gut und gerne 10 Minuten ziehen. Liebe Grüße und vielen Dank für dein Interesse!

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