Salzzitronen-Gnocchi mit brauner Salbeibutter

Zitronengnocchi-Salbei

Ich bin gerade total verrückt nach eingelegten Zitronen. Ich habe ein Glas geschenkt bekommen, werde sie aber bald selber einlegen. Hier werden sie mit in den Gnocchiteig eingearbeitet, was beim Draufbeißen ein echtes Oho-Erlebnis hinterläßt. „Salzzitronen-Gnocchi mit brauner Salbeibutter“ weiterlesen

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Kochbananen-Gnocchi mit Mohnpesto und Berberitzen

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Hallo, hier bin ich auch mal wieder. Ich wünsche euch allen ein feines und leckeres Neues Jahr! Ich habe mir vorgenommen, wieder regelmässiger zu posten. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mittags wieder mampfenderweise vorm Rechner sitze und noch nicht einmal sehe, was ich esse. Damit muss wieder Schluss sein und was Anständiges auf die Gabel kommen. Heute habe ich damit mal angefangen. „Kochbanane“ fiel mir neulich mitten in der Nacht ein und ich schreckte hoch. Kochbanane hab ich noch nie gegessen und demnach noch nie zubereitet. Aber das sollte sich heute ändern. In einer weiteren schlaflosen Nacht fielen mir Gnocchi aus Kochbananen ein und gestern vorm Einschlummern grübelte ich über den Rest des Rezepts nach.

So habe ich es dann gemacht: eine Kochbanane schälen und mit einer Kartoffel weich dämpfen. Die Banane braucht einen Tacken länger, also kann sie früher in den Dampf. Durch eine Kartoffelpresse drücken und einem halben Ei, etwas Salz sowie einem ordentlichen EL Mehl verkneten. Zu Kugeln kugeln und mit der Gabel drüberrollen  um die typische Form zu erhalten.

Für das Pesto habe ich Mandeln und Haselnüsse blanchiert und enthäutet. Dann trocken mit Mohn und Sesam in einer Pfanne angeröstet. In einem Zerkleinerer den Pfanneninhalt mit Olivenöl, Pistazienöl, , 1TL Honig, Chilischote und Salz pestoisieren.

Berbertzen in Butter anschwenken und die Gnocchi dazugeben und nochmal erhitzen. Geschmacklich war das wow! Die milden, aber nicht kartoffeligen Gnocchi mit dem nussig-scharf-süßem Pesto und den herb-sauren Butterberberitzen. Viele Geschmäcker, mannomann! Aber zusammen echt ne Wucht. Zumindest für mich. Und es wurde natürlich nicht vorm Rechner, sondern gesittet am Tisch im Esszimmer gegessen.

Kürbisgnocchi

Halloween ist vorbei und die ganzen Kürbisse müssen jetzt bezwungen werden. Habe schon alles mögliche an Zubereitungsarten ausprobiert. Nur die Gnocchi haben es mir nochmal angetan. Ich gebe zu, dass es etwas mehr Arbeit machte als mir so mittags lieb war, morgen gibts wieder was Schnelleres, versprochen. Trotzdem lohnte sich die Arbeit, keine Frage.

Kürbis und Kartoffeln klein schneiden und dämpfen. Wenn sie weich sind, ausdampfen lassen und zu Mus stampfen. Mit einem Ei, Salz, Muskatnuss und so viel Mehl (nächstes Mal versuch ich es mit Polenta) verkneten, bis ein irgendwie formbarer Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Unterlage Würstchen formen und Gnocchi abstechen. Mit einer Kuchengabel das typische Muster reindrücken und in kochendem Wasser garen lassen.

Ich hab sie dann in einer Pfanne zusammen mit Olivenöl, Salbei, Zwiebelringen und getrockneten Tomaten geschwenkt. Optisch war es irgendwie herbstlich, oder? Und geschmacklich eine Wucht!

Gnocchi mit Gorgonzola

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Heute hatten alle frei und ein Großteil meiner Familie rückte an. Wir machten uns einen schicken Tag. Auf die Elbe glotzen und lecker essen waren im Großen und Ganzen die Aktivitäten des Tages. Die Männer und Jungs schauten sich im Regen ein Kreisligaspiel an und wir Mädels werkelten gemütlich in der Küche. Ich wollte schon immer mal Gnocchi selber machen, aber nicht so einen wahnsinnigen Wirbel veranstalten, so entstanden diese echt feinen, fluffigen Knödelchen.

Für die Gnocchi:

250g Ricotta mit etwa 45g geriebenem Parmesan, einem bisschen sehr fest angerührten Fertig- Kartoffelpü (oder natürlich richtigem Püree aus mehlig kochenden Kartoffeln) und einem Eigelb, Salz und Muskatnuss und Mehl nach Gefühl zu einem Teig verrühren. Wenn man denkt, die Konsistenz ist zwar klebrig, aber irgendwie zu verarbeiten, kleine Gnocchi mit zwei Teelöffel abstechen, in Mehl wenden und mit der Gabel ein Muster drauf drücken. In Salzwasser vorsichtig ziehen lassen, bis sie hoch kommen. (Sicherlich ist es so nicht die Methode, wie es Mamma in Italia macht, aber es war auch so sehr fein)

Für die Gorgonzolasauce:

Gorgonzola mit Sahne in einer Pfanne schmelzen lassen. Frühlingszwiebeln und Parmaschinken dazu und köcheln lassen. Mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Ich mag es, wenn sie nicht so mupfig und klebrig ist, also serviere ich sie etwa flüssiger. Das Foto ist leider nicht so lecker geraten wie sie in Wirklichkeit waren. Aber ich denke, ich wiederhole das bald nochmal und mach ein schickeres Bild.