Spargel-Rhabarber Quiche mit Erdbeerchutney

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Ich habe das Gefühl, dieser Tage ranken sich die kulinarischen Gedanken einzig und allein um Spargel, Erdbeeren und Rhabarber. Und da alle diese Lebensmittel in meinem Kühlschrank drauf drangen, dem raschen Verbrauch anheim fallen zu dürfen, handelte ich und verwendete alles gleichzeitig.

Zuerst zum Erdbeerchutney: Erdbeeren putzen und klein schnippeln. Schalotte kleinst würfeln und in etwas Olivenöl angehen lassen. Erdbeeren dazu. Dann mit Balsamico ablöschen. Salz, Pfeffer und zerstoßenen Langpfeffer dazu geben, einkochen lassen und kräftig abschmecken.

Für die Quiche habe ich einen Mürbeteig aus 180g weißem und 120g Vollkornmehl, einem Ei, 150g weicher Butter, Salz und Paprikapulver geknetet und eine Stunde im Kühlschrank geparkt. Den Guss aus 3 Eiern, Ziegenfrischkäse, etwas Schmand, Zitronenthymian, Salz Pfeffer zusammen gerührt und auch kräftig gewürzt. Den Teig habe ich dann in eine Form gedrückt, eingepiekst und 20 Minuten bei 180 Grad vorgebauten. Dann kamen grüner Spargel und klein geschnittener Rhabarber in hübscher Formation auf den Boden und wurde mit dem Eiergemisch begossen. Wieder in den Ofen zurück und warten, bis alles leicht anbräunt.

Chutney und Quiche zusammen sind ganz witzig in der Kombination. Das Chutney ist allerdings recht dominierend und ich schau mal, ob ich einen gleichwertigeren Partner in dunklem Fleisch oder Käse oder so finde.Erdbeerchutney

Rhabarber

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Heute Mittag hatte ich was so Schlimmes, das kann ich euch nicht zeigen. Noch nicht einmal verraten, denn sonst kommt niemand mehr hier vorbei. Es war nicht nur schlimm, es war auch wenig, so dass ein Nachtisch reinpasste. Den muss ich euch nicht vorenthalten, denn der war sehr passabel. Auch wenn er aus Restematsch bestand. Ich habe vorgestern nämlich Vanille-Rhabarbersirup gemacht. Und zwar so:

1kg klein geschnittenen Rhabarber mit 1 Liter Wasser und 300g Zucker, sowie 2 Vanillestangen  und einem EL Zitronensäure weich kochen lassen. Das Ganze durch ein Tuch geseiht, nochmal aufgekocht und in sterile Flaschen gefüllt. Das schmeckt verdünnt als Limo sehr lecker und sicherlich auch in Prosecco. Zurück bleibt unattraktiver Rhabarbermatsch, der, wie hier zu sehen ist, noch einmal upgecycled wurde und seine Bestimmung in diesem Nachtisch fand:

Naturjoghurt mit Rhabarbermatsch vermischen, vanillierte Erdbeeren drauf (schnapsierte wären sicher auch fein), Vanillesauce (Die Jungs sagen „Familiensauce“) drüber. Sehr einfach, sehr lecker. Nüscht Neues, aber immer wieder gut.