Kohlrabi-Scamorza Turm mit Nusskruste und Hagebuttensauce

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Dieses Gericht entstand heute im Kopf irgendwo zwischen Sportplatz und Altglascontainer. Wurde zwischendurch im Supermarkt 4 mal umdisponiert und am Hagebuttenstrauch, der schnell seiner Früchte erledigt wurde, finalisiert. Heraus kam dieses wunderbar leckere Herbstkomposition. Hagebutten hatte ich nun schon mehrmals am Wickel aber diese Sauce war super lecker. „Kohlrabi-Scamorza Turm mit Nusskruste und Hagebuttensauce“ weiterlesen

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Chicorée Tarte Tatin

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Wir kommen grade aus dem Skiurlaub zurück. Knusperbraun und mit strammen Beinchen. Wir waren im lieben Österreich. In dem Land, an dem die Speckrollen trotz ganztägiger sportlicher Ertüchtigung sukzessive anschwellen. Wie immer aß ich fast täglich auf einer Hütte Käsepressknödel. Wahlweise in Brühe, an Salat oder auf Sauerkraut. (Ich hatte auch Speckknödel und Spinatknödel). Man kann sich vorstellen, wie meine Körpermitte jetzt aussieht, zumal am Abend in der Regel ja auch nochmal gekocht wurde. Ich arbeite ein bisschen daran, das alles wieder loszuwerden und bin leider mit diesem Mittagsgericht schon wieder über die zumutbare Kaloriengrenze gekugelt. Aber was soll’s. Endlich hatte ich mal wieder Zeit, was für mich zu kochen und geschmeckt hat es auch schon wieder.

Ich habe erst einmal einen Mürbeteig aus 150g Mehl, 75g gemahlenen Haselnüssen, einem Ei, 40g Trüffel- und 30g normaler Butter und Salz geknetet und eine Stunde im Kühlschrank geparkt. Dann wurden 3 halbiert und geviertelte Chicorée in Bütterchen gebraten und mit 2EL Honig und doppelt so viel Balsamico abgelöscht. Salzen, Pfeffern, das übliche. Das Gemüse wurde in eine Tarteform gelegt und mit dem ausgerollten Haselnuss-Trüffelteig zugedeckt. Für eine halbe Stunde bei 210 Grad gebacken, gestürzt und noch heiß gegessen. Das war für eine Portion ein bisschen viel, den Rest gabs abends. Ich hatte übrigens aus restlichem Teig ein paar Kekse gebacken, die waren auch nicht übel!