Entenragout

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Das Eisfach muss abgetaut werden, es geht kein Weg mehr drum herum. Und fast alles, was im Eisfach ist, muss in nächster Zukunft in unsere Mägen, da man draußen bei 8 Grad plus ja wohl kaum seine Sachen lagern kann. Was hätten wir denn da? Entenbrüste zum Beispiel. Die sind heute dran und brauchen ein anständiges Rezept. Das fand ich bei Astrid in ihrem phänomenalen Blog arthurstochterkocht.blogspot.de. Ich hatte die eine oder andere von ihr verwendete Zutat nicht zur Hand, also musste mit Bordmitteln gearbeitet werden. Für meine vergleichsweise bescheidene Art zu kochen, reichte das völlig aus und es entstand ein Essen, das seinesgleichen sucht. Vielen Dank, liebe Astrid, es war göttlich!

Entenbrüste vom Fett befreien und in Ingweröl mit dem darin eingelegten Ingwer leise anbraten. Mit Rotwein und Sojasauce ablöschen. Getrocknete Cranberries und Kalbsfond dazu geben und etwas eine halbe Stunde köcheln lassen. Eine halbe Birne in kleine Stücke schneiden und sich köchelnderweise in der Sauce auflösen lassen. Mit Salz, etwas Balsamico und zerstoßenem Langpfeffer würzen. Ohhhh, das war was!

Da fielen die am Morgen vorbereiteten Polentagnocchi ein bisschen gegen ab, obwohl sie eine ganz ok-e Saucenaufnahmebeilage waren.

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Entenbrust mit Orangen Rosmarin Sauce und Rotkohl

BildHmm, die Fotos, die ich in Kunstlicht mache, sind nicht so doll. Dabei hat es dieses Essen so richtig gut geschmeckt. Schön klassisch winterweihnachtlich, perfekt für den Vorabend des ersten Advent.

Als erstes habe ich den Rotkohl gemacht. Einen halben Kohlkopf in passende Streifen schneiden oder hobeln. In einem Topf Butter mit einer gehackten Zwiebel angehen lassen. Rotkohl darauf und mit 1/4 Glas Portwein, je 1/2 Glas Orangensaft, Rotwein und Balsamico, etwas gemahlenem Koriander, einer Nelke, einem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer eine Stunde schmoren lassen. Immer mal umrühren, nach Geschmack noch Wein oder Saft dazu geben.

Dann hab ich die Sauce gemacht: Puderzucker karamellisieren lassen, mit Orangensaft und Portwein ablöschen. Kalbsfond dazu und mit einem Zweig Rosmarin das Ganze aromatisieren. Salzen, pfeffern, reduzieren lassen und mit Stärke und/oder Butter binden. Die Sauce war an sich schon so lecker, dass ich immer wieder „abschmecken“ musste.

Die Entenbrust würzen, auf der Hautseite anbraten und im Ofen bei 85 Grad eine halbe Stunde entspannen lassen. Kurz vor dem Aufschneiden die Entenbrust zurück in die Pfanne legen und nochmal die Haut knusprig nachbraten. Dazu hatten wir Kartoffelklösse.