Aubergine mit Walnussmus

Aubergine-_Walnussmus

Ich war gestern Mittag einmal auswärts eine Kleinigkeit essen. Genau genommen waren es vier Kleinig-, bzw. Köstlichkeiten. Um die Ecke hat vor ein paar Monaten ein in jeder Hinsicht großartiger Imbiss mit Falafel und Mezze aufgemacht. Ein kleiner Sproß des wunderbaren Saliba in den Alsterarkaden. Herr Saliba hatte eine wunderbare Idee: er hat eine Imbisskette gegründet, in der Flüchlinge aus Syrien sich eine Existenz aufbauen können. Im Salibaba nun hatte ich 4 unglaublich leckere und liebevoll gemachte Mezze sowie eine köstiche Zitronen-Minze Limonade. Wir wurden mit einem würzigen Fladenbrot empfangen und bekamen zu unserem Teller noch zusätzlich eine Falafel. Dieser zusätzliche Service war gar nicht nötig, denn die Speisen haben uns schon sehr glücklich gemacht. Das wird mein Lieblingsumdieeckeimbiss. Das ist mal klar.

Nun kann ich da ja nicht täglich hingehen, obwohl die Preise absolut in Ordung sind. Aber angefixt von diesen Geschmäckern war mir heute schon wieder nach etwas orientalik. Aubergine, Granatapfel, Walnuss. –  eine klassische Kombination meines Wissens.

Ich hatte nicht alle Zutaten da, aber habe mir ganz gut beholfen:

Eine gute Handvoll Walnüsse mit etwas Wasser, Olivenöl, einigen Tropfen Essig, Granatapfelsirup und dem wunderbaren Swanetischen Gewürzsalz* zu einer Paste zermixen. Auberginen und Knoblauch in Öl anbraten,  und dann mit Mineralwasser damit es nicht zu fettig wird), köcheln lassen bis das Wasser verdunstet und die Aubergine gar ist. Mit Couscous, Joghurt, Peperonipaste, Sesam und Frühlingszwiebeln anrichten. Ich hatte lange nicht mehr so gut für mich alleine gekocht. Aber bald ziehts mich wieder ins Salibaba!

*Swanetisches Gewürzsalz? Musst du haben! Die georgische Mischung aus Bockshornklee, Dill, Knoblauch, Koriander, Kümmel, gemahlene Paprika und Tagetes ist unvergleichlich würzig und exotisch!

Gegrillte Aubergine mit Olivencouscous

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Gasgrilli und ich sind gute Kumpels. Gestern mittag war uns mediterran zumute und wir hatten Lust auf frisches Gemüse. So kamen Auberginen und Tomaten aufs Feuer. Grilli machte alles heiß und ich durfte es essen. Wir sind schon ein gutes Team.

Olivencouscous machte ich so: Couscous mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Orangenöl und Olivenöl würzen. Dann klein geschnittene grüne und schwarze Oliven, Basilikum und frische Minze dazu geben. Keine Zitrone oder so. Irgendwie schmeckt mein Couscous dann sonst immer „metallisch“, ich kann das nicht anders beschreiben.

Joghurtsauce einfach aus Joghurt, Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen. Die Auberginen habe ich in Streifen geschnitten und in Olivenöl und mit einem georgischen Gewürzsalz (den Namen hab ich leider vergessen) von meiner Nachbarin gewürzt. Baharat oder ähnliches geht natürlich auch. Ab auf den Grill. Das Ganze wurde am Ende in ein dünnes Fladenbrot gewickelt.

In 5 Wochen geht es in den Urlaub. So sollte er schmecken!

Auberginenmus

Pita AuberginenmusSchnell, unaufwändig, und sicherlich auch lecker. Ich will nicht schon wieder jammern, aber so langsam würde ich gerne wieder was schmecken. Z.B. auch dieses hier:

Aubergine halbieren, einritzen und mit Olivenöl bestreichen. Bei 180 Grad mindestens eine halbe Stunde im Ofen belassen. Um es zu beschleunigen, zwischendurch etwas Wasser auf die Schnittflächen geben. Nach der Hälfte der Zeit Knoblauchzehen mit Pelle dazu legen. Wenn alles weich ist, das Fruchtfleisch aus der Aubergine kratzen und mit den ausgedrückten Knoblauchzehen gründlich vermischen. Zu dem Mus habe ich gehackte geröstete Walnusskerne Granatapfelsaft, Salz, Pfeffer, ein dicker EL Tahini, etwas Joghurt und etwas Zitronensaft gemischt. Frischen Basilikum anbei und rauf aufs Pitabrot.

Aubergine mit Granatapfel und Safranjoghurt

BildJa, der Herr Ottolenghi hat mich mit seinen Zauberrezepten auch eingefangen. Diese und so ähnliche Auberginen habe ich schon einige Male gemacht und ich kriege nicht genug davon. Ich bin ja gar nicht so ein Kochbuchnachkocherin, vielmehr nehme ich die Rezepte und pass sie ein bisschen nach Wollen und Vorratskammerinhalt an. Hier hatte ich zur Abwechslung mal alles am Start, also wurde es praktisch 1 zu 1 nachgemacht. Und wenn es unter meiner fröhlichen Leserschaft tatsächlich noch jemanden ohne Ottolenghis Kochbücher gibt, für den gibts hier das Rezept:

Aubergine in Scheiben schneiden und mit Olivenöl+Salzpfeffer bestrichen im Ofen bei 220 Grad goldgelb backen.

Griechischen Joghurt mit etwas Olivenöl (muss man aber nicht, das wird sonst reichlich fettig) mit in Wasser gelöstem Safran, Zitronensaft, einer zerdrückten Knoblauchzehe und Salz verrühren.

Auf die Auberginen, die ruhig noch warm sein dürfen, den Joghurt kleckern, Granatapfelkerne und Basilikum verteilen und das Kunstwerk mit Brot genießen!

Spaghetti mit Aubergine, Ricotta und Zitrone

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Es gab bestimmt 3 Wochen keine Spaghetti. Das kann so nicht weiter gehen und deshalb kamen sie heute auf den Tisch. Irgendwas cremiges musst dazu, aber auch was frisches. Und die Aubergine, die ich vorhin gekauft habe, will ich essen und der Ricotta muss weg. Irgendwie zwangsläufig lief es auf dieses Gericht hinaus. Es war zwar eine komische Kombi, aber ich mochte sie sehr gerne.

Spaghetti kochen. Auberginenwürfel mit etwas Olivenöl, Chilipulver und Fünf-Gewürz-Pulver anbraten, salzen. Mit etwas Weißwein ablöschen. Dann etwas griechischen Joghurt und ein Löffel Ricotta unterrühren. Würzig abschmecken. Frischen Basilikum unterheben und mit den fertigen Spaghetti mischen. Eine halbe Zitrone filetieren und in Stückchen geschnitten über die angerichteten Nudeln geben.

Asiatische Aubergine

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Ich mag Auberginen ja sehr gerne. Aber die Frage von Nicht-Mögern, was denn daran so toll sei, kann ich nicht wirklich beantworten. Die Konsistenz ist irgendwie gut. Asiatisch hab ich sie noch nie zubereitet, also war das heute mal fällig.

Aubergine in halbe Scheiben schneiden und in Pflanzenöl anbraten. Weil die Biester ja so viel Öl schlucken, gare ich sie nach dem Anbraten mit ein ganz bisschen Wasser weiter, bis dieses komplett verdunstet ist. Dann wird das Ganze nicht so wahnsinnig fettig. Frühlingszwiebel dazu geben und noch etwas weiter brutzeln lassen. Eine Sauce aus braunem Zucker, Sojasauce, gehacktem Ingwer und Knoblauch, Chili, Sesamöl und Reisessig anrühren und in die Pfanne über die Auberginen geben und schön karamellisieren lassen bis die Flüssigkeit in die Auberginen gezogen ist. Gerösteten Sesam und Schnittlauch darüber. Das ging sehr schnell und schmeckte sehr schön!

Auberginenturm und Zimt-Tomaten

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Mir war heute irgendwie nach griechisch schmeckendem Essen. Eine Aubergine war da und Schafskäse. Da muss doch was gehen. Ging auch, sehr gut sogar:

Die Aubergine in etwas 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und salzen. Nach einer Weile das Wasser abtupfen und die Scheiben mit Olivenöl bestreichen. Eine gute halbe Stunde in den Ofen geben und vorgaren lassen.

Eine Paste rühren aus: Schafskäse, gerösteten und gehackten Pinienkernen, Rosinen, einer gepressten Knoblauchzehe, einem Eigelb, einigen Kapern, Pfeffer. Diese Paste wird auf die Auberginenscheiben gestrichen, die danach gestapelt werden. Das Ganze kommt wieder in den Ofen, bis es schön brutzelt und Farbe annimmt.

Als Gemüse einfach Tomaten mit Zimt, eine Prise Zucker, frischen Thymian und  Salbei schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf dem Teller habe ich über alles noch von diesem herrlichen Öl mit geröstetem Knoblauch von Ferran Adrià geträufelt. Reis dazu oder Brot  –  es schmeckte nach Sommer, kann ja bei dem grauen Matschewetter ja mal nicht schaden.