Chettinad Chicken Curry und Aprikosenchutney

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Leute, was ihr hier seht, ist der Rest von gestern. Mein Mann kümmerte heute rum und ich hatte ihm Hühnersuppe verordnet. Während also das Hühnchen vor sich hinsimmerte, freute ich mich schon mal auf das Chicken Curry, das ich gestern Abend für uns und unseren lieben Besuch bereitet hatte. Als wir heute Mittag mal ausnahmsweise gemeinsam am Tisch saßen, fragte er mich, warum er nicht das leckere Essen bekommen würde. „Die Suppe ist besser für dich“. Er war zu schwach, um sich zu wehren.

Das Rezept von dem Curry stammt aus dem Indien Kochbuch von Pushpesh Pant. Ich habe es erst letzten Freitag zubereitet, und alle waren so begeistert, dass es gestern gleich nochmal gemacht wurde.

In einem Blender eine frische Kokosnuss, 2TL Mohnsamen, 1TL Fenchelsamen, Zimt, 3-4 grüne Kardamomkapseln, 2-3 Nelken, 1TL Kurkuma mit etwas Wasser im Mixer zu einer Paste pürieren.

In einer hohen Pfanne eine große gehackte Zwiebel anrösten, 5 gehackte Knoblauchzehen, 1EL Cayennepfeffer sowie die Paste mit in die Pfanne, kurz braten. Ein ganzes, in Stücke zerteiltes Hähnchen hinein sowie 2 gehackte Tomaten (hab ich vergessen) und warten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. 1/2 l Wasser dazu geben, salzen und 30 Minuten köcheln lassen. Am Ende frische (ich hatte getrocknete) Curryblätter und Saft einer Limette dazu geben. Zum Anrichten mit gehacktem Koriandergrün bestreuen.

Das Aprikosenchutney hab ich mir ausgedacht und passte ganz prima dazu. Hierfür habe ich eine große handvoll getrocknete Aprikosen mit Schalottenwürfeln, geriebenem Ingwer und gelber Chilischote (ich wette, rote oder grüne geht auch!) in etwas Butter angehen lassen. Wasser und Weißweinessig dazu geben und ganz weich kochen. Pürieren, abschmecken.

Currymatjes mit Cranberries

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Ich war gestern aus. Erst lecker essen, dann lecker trinken. Heute war daraufhin Matjes fällig. Unter anderem um den Salzhaushalt wieder auszugleichen und schon mal vorzutesten, was man am 1.1. zur Rekonvaleszenz reichen kann. Und weil ich heute Abend eigentlich wieder komplett hergestellt war, hab ich den Fisch ein bisschen lecker abgeschmeckt, anstatt ihn einfach nur aufs Brot zu legen.

Matjes abspülen und in Würfelchen schneiden. Ebenso einen kleinen Apfel. Madrascurrypulver, Joghurt, Schmand, Mango Chutney und klein geschnittene Cranberries zu den Würfeln geben und eine halbe Stunde durchziehen lassen. Dazu gab es Kartoffeln, ebenfalls gewürfelt, roh zu Bratkaröffelchen gebraten.

Kartoffelcurry mit Paneer und Roti

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Mensch, wenn ich richtig mitgezählt habe, ist das hier der 100ste post!! Da feier ich mich doch ein bisschen mit einem besonderen Leckerbissen. Indisch mag ich ja so gerne und Paneer besonders. Wie dieser Käse zu machen ist, hab ich ja schon einmal beschrieben:

https://mittagbeimutti.wordpress.com/2012/05/11/paneer-16-2/

Das Kartoffelcurry geht flugs und ist verdammt lecker. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Grüne milde Chilischoten hacken und in Ghee oder  Butterfett mit den Kartoffeln, etwas Tomatenmark, Kurkuma, Garam Masala und etwas Asafoitida anbraten. Wasser dazu. Ein halber Becher Joghurt und etwas Sahne einrühren und so lange kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Mit Salz anschmecken. Tiefgekühlte Erbsen und den in Würfel geschnittenen Paneer mit in den Topf geben und alles noch mal 5 Minuten zusammen kochen lassen.

Zur Feier des Tages hab ich mir die Mühe gemacht, Rotibrote zu braten. Dazu einfach 1 Tasse Mehl mit einer knappen 1/2 Tasse Wasser und ein TL Salz zu einem Teig verarbeiten. 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer mehlbestäubten Fläche zu pfannengroße Fladen ausrollen. In einer gefetteten Pfanne knusprig ausbraten.

Reis geht einfachheitshalber natürlich auch prima dazu.

Süßkartoffel Pommes

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Kartoffeln mit Quark – naja, nach meinem Geschmack immer ein bisschen mupfig und dröge. So als Beilage ok, aber mehr auch nicht. Das kann man hiervon nicht behaupten, denn es wurde alles eingesetzt, was der Gewürzeschrank so hergibt. Rausgekommen ist ein echt aufregendes „Kartoffeln mit Quark“, das als Hauptgericht absolut taugt und total glücklich macht.

Süßkartoffeln schälen und kleinschneiden, ich habe die Pommesform gewählt. Eine Paste mischen aus Öl, zerdrücktem Knoblauch, (Madras) Curry, Salz, Cayennepfeffer. Die Kartoffelstücke rundum damit marinieren. In den Ofen damit und ca. 20 Minuten garen.

Für den Quark habe ich Kräuterquark mit Joghurt, Kreuzkümmel, Honig, gemahlenem Kardamom, frischem Koriander, und grünen Chilis, Zitronensaft und Salz verrührt.

Es war süß und scharf und frisch und wärmend. Von allem was und vor allem superlecker!

Blumenkohl-Kartoffel-Curry (Aloo Gobi)

Ich wollte mal Blumenkohl irgendwie anders zubereiten als sonst so. Statt blass mit weißer Sauce schön würzig und farbenfroh!

In einer Pfanne Öl erhitzen und gehackten Ingwer, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Cayennepfeffer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Asafoetida (braucht man nicht unbedingt, hatte ich aber grade zur Hand) anbraten. Blumenkohlröschen, milde grüne Peperoni, gewürfelte Kartoffeln, eine gehackte Tomate und ein Lorbeerblatt dazu geben. Mit etwas Wasser ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Flüssigkeit annähernd verdampft ist. Dazu hatte ich Reis gemacht, aber eigentlich war die Sättigungsbeilage ja schon dabei.

Karotten-Walnuss-Rösti

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Ich hätte nicht gedacht, dass aus den schon etwas schrumpeligen Karotten aus dem Kühlschrank so was verdammt Leckeres entstehen kann. Es gibt ja manchmal diese Überraschungen, das war definitiv eine! Also, nachmachen! Das war köstlich! Als Kinder haben in solchen Fällen gesagt: „Das essen wir jetzt immer“

200g Karotten mittelfein reiben, eine handvoll Walnüsse hacken, eine halbe Zwiebel dazu, ebenso Petersilie, etwas Vata Churna (Ayurvedisches Gewürz) oder Currypulver, Salz und Pfeffer.

Ein Ei mit je einem guten EL Mehl und 5 Korn Flocken (oder Haferflocken ) zu einem Teig rühren und mit den Karotten vermischen.

In einer Pfanne mit Öl Häufchen setzen und platt drücken. Knusprig braten. Dazu schmeckt süß-scharfe Sauce aus dem Asialaden, aber eigentlich braucht man auch nix dazu.