Kürbis-Amarettini Ravioli

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Ich habe ja dieses Nudelmaschinchen zum Geburtstag bekommen. Und nun ist es endlich an der Zeit, es bis zur Erschöpfung auszutesten. Selbstgemachte Ravioli – da kribbelt es wohlig auf meiner Zunge, wenn ich nur dran denke.

Der Teig wurde heute Morgen hergestellt. 200g Mehl mit 2 Eiern und einem Eigelb eine Viertelstunde zu einem glatten Teig kneten. Mit Frischhaltefolie eingewickelt soll man ihn im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung habe ich einen kleinen Hokkaido Kürbis geputzt und eine Stunde  im Ofen bei 180 Grad garen lassen. Nach dem Abkühlen pürieren. Eine handvoll geschredderte Amarettini und etwas geriebenen Parmesankäse, sowie Salz und Pfeffer und ein Hauch Cayennepfeffer unter das Kürbischfleisch mischen. Nudelplatten ausrollen, Kürbishäufchen auftürmen, Nudelplatte drüber und mit einem Weihnachtskeksausstecher (oder einem Ravioliausstecher) hübsche Ravioli herstellen. In kochendes Wasser gleiten lassen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Ravioli darin schwenken. Eigentlich gehört Salbei in die Butter, ich hatte Basilikum, das ging aber auch gut. Fazit: ganz prima für das Erstlingswerk.

Allerdings fanden wir den Teig etwas zu fest. Hat jemand einen Tipp, wie man ihn besser machen kann? Ich hatte nur „normales “ Mehl benutzt und die Nudelplatte auf Stufe 6 ausgerollt. Ihr ausgefuchtsen Nudelspezialisten schlagt jetzt sicherlich die Hände überm Kopf zusammen …

Blackened Fish mit Ofenkürbis und Minz-Limettensalsa

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Dieses Rezept kursiert in meinem Kopf schon seit einer Woche. Aber da die letzte Zeit hier nur Krankenlager war, kommt es erst heute auf den Tisch. Nur so für mich, in aller Ruhe, ohne dass jemand die Nase rümpft oder drauf niest.

Den Ofen vorheizen. Ich hatte ihn ohnehin schon heiß, weil ich darin heute vormittag das sensationelle Granola von Julia gebacken habe. Wer heiß ist auf selbst gemachtes Knuspermüsli, der MUSS das ausprobieren!

Nun aber zurück zum Mittagstisch: Butternusskürbis in kleine Würfelchen scheiden und mit Olivenöl, Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen. Ich habe zusätzlich noch  – knirsch knirsch – ein bisschen Vanille drüber gerieben. In den Ofen damit.

Für das Schwärzen des Fisches eine Cajun-Gewürzmischung herstellen aus Thymian, schwarzem Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchpulver, Majoran, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel. (Oder man gehts einfach kaufen.) Kabeljau oder anderen festen Fisch darin wälzen und in einer  Pfanne vorsichtig anbraten. Man darf sich nicht täuschen, auch bei nicht so irrsinnig hoher Temperatur „verbrennt“ das Gewürz so wie es soll und hinterlässt diese dunkle würzige Kruste. Ich habe es nicht so gerne kohlschwarz, sondern lieber knapp davor. Das schont Pfanne und Geschmacksnerven. Dazu Limette filetieren, klein schneiden und mit etwas frischer Minze mischen.

Kürbisgnocchi

Halloween ist vorbei und die ganzen Kürbisse müssen jetzt bezwungen werden. Habe schon alles mögliche an Zubereitungsarten ausprobiert. Nur die Gnocchi haben es mir nochmal angetan. Ich gebe zu, dass es etwas mehr Arbeit machte als mir so mittags lieb war, morgen gibts wieder was Schnelleres, versprochen. Trotzdem lohnte sich die Arbeit, keine Frage.

Kürbis und Kartoffeln klein schneiden und dämpfen. Wenn sie weich sind, ausdampfen lassen und zu Mus stampfen. Mit einem Ei, Salz, Muskatnuss und so viel Mehl (nächstes Mal versuch ich es mit Polenta) verkneten, bis ein irgendwie formbarer Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Unterlage Würstchen formen und Gnocchi abstechen. Mit einer Kuchengabel das typische Muster reindrücken und in kochendem Wasser garen lassen.

Ich hab sie dann in einer Pfanne zusammen mit Olivenöl, Salbei, Zwiebelringen und getrockneten Tomaten geschwenkt. Optisch war es irgendwie herbstlich, oder? Und geschmacklich eine Wucht!