Involtini mit Polenta und Blumenkohl

Bild

Es ist Sonntag und den Jungs gelüstet es nach Fleisch. Ich gebe mich geschlagen und verschwinde eine Weile in der Küche. Zuerst ist die Polenta dran, die in Schnittchen aufgebraten prima vorbereitet werden kann.

Polentagries in kochendes Salzwasser einrühren und kurz ziehen lassen. Wenn es schön fest und formbar ist, auf ein Backpapier etwa 3 cm hoch in so eine Art Block streichen und erkalten lassen. Ich hab das schon am Vormittag vorbereitet und hab mich dann erst einmal um andere Dinge gekümmert.

Für die Involtini habe ich Schweineschnitzel (Kalb ist natürlich noch feiner) platinert und mit Senf bestrichen. Dann noch getrocknete Tomaten und Salbei darauf gelegt, gewürzt, eingerollt und mit einem Holzspieß verschlossen. In einer Pfanne wurden die Rollen dann angebraten und mit (Kalbs-) Fond und Balsamico abgelöscht. Ab in den Ofen damit, dort garten sie dann gemütlich weiter.

Nun habe ich Blumenkohlröschen mit Knoblauch, Petersilie und Sardellen angebraten, abgelöscht und noch ein bisschen weich gedünstet, mit Parmesan bekrümelt zum Fleisch in den Ofen gestellt.

Dann die Polenta in Schnittchen schneiden und in Olivenöl knusprig braten. Das Fleisch aus dem Ofen und der Sauce nehmen, die nochmal schnell mit kalter Butter aufgeschlagen wurde. War das ein Sonnatagsessen!

Kürbisgnocchi

Halloween ist vorbei und die ganzen Kürbisse müssen jetzt bezwungen werden. Habe schon alles mögliche an Zubereitungsarten ausprobiert. Nur die Gnocchi haben es mir nochmal angetan. Ich gebe zu, dass es etwas mehr Arbeit machte als mir so mittags lieb war, morgen gibts wieder was Schnelleres, versprochen. Trotzdem lohnte sich die Arbeit, keine Frage.

Kürbis und Kartoffeln klein schneiden und dämpfen. Wenn sie weich sind, ausdampfen lassen und zu Mus stampfen. Mit einem Ei, Salz, Muskatnuss und so viel Mehl (nächstes Mal versuch ich es mit Polenta) verkneten, bis ein irgendwie formbarer Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Unterlage Würstchen formen und Gnocchi abstechen. Mit einer Kuchengabel das typische Muster reindrücken und in kochendem Wasser garen lassen.

Ich hab sie dann in einer Pfanne zusammen mit Olivenöl, Salbei, Zwiebelringen und getrockneten Tomaten geschwenkt. Optisch war es irgendwie herbstlich, oder? Und geschmacklich eine Wucht!

Tomatenrisotto

 

Draußen ist es so grau, wie es grauer nicht sein kann. Ich war kurz vor der Tür und habe mich entschieden, die Bude heute bis aufs Kindervomkindergartenabholen nicht mehr zu verlassen. Gut, dass so schön farbenfrohe Zutaten im Hause sind. Perfekt zum Wärmen von Bauch und Seele.

Zwiebel in kleine Stückchen schneiden, mit Olivenöl und Risottoreis glasig dünsten. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und unter Rühren garen lassen. Auf dem halben Weg zum Fertigsein, klein geschnittene frische und getrocknete Tomaten sowie 2-3 Sardellen dazu. Mit Pfeffer würzen, Salz brauchte ich zur hierfür mal nicht. Wenn der Reis noch etwas Biss hat und alles schön schlotzig ist, eine handvoll geriebenen Parmesan dazu und noch einmal umrühren. Fertig. Wer mag und hat, kann noch mit frischem Basilikum oder Pesto einen Farbtupfer setzen.