Wurzelquiche

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Schwarzwurzeln gibt es ja grade im Überfluss. Und da man sie ja viel zu selten macht, besorgte ich mir welche. Eigentlich kannte ich dieses „Spargel-Substitut“ vornehmlich als ok-es Gemüse mit weißer Sauce. Muss ja nicht sein. So eine Quiche kam mir da schon eher zupass, zumal ich noch ein paar leckere weitere Zutaten verwenden konnte. Meine liebe Freundin und Nachbarin Cathi, in meinen Augen die Königin der Quiches, fand, dass sie einen wunderbar warmen Bauch machte. Was für eine Auszeichnung!

Mürbeteig herstellen aus:

300 g Mehl
Salz
Zucker
150 g weiche Butter
1 Ei , Paprikapulver

Ordentlich durchkneten und als Kugel geformt eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit. Quicheform fetten und Semmelbrösel drüber streuen.

Teig ausrollen und in die Form legen. Den Rand mit Teigwürsten ebenfalls ausschlagen. Mit einer Gabel einige Male hinein pieken, sonst wirft er Blasen.

bei 180 Grad 20 Minuten vorbacken.

Schwarzwurzeln schälen ist Pain in the Neck. Es klebt widerlich und man kriegt dieses Zeug nicht mehr von den Händen. Also mit Gummihandschuhen und unter fließendem kalten Wasser arbeiten, sonst hat man schon im Vorfeld keine Lust mehr auf das Gemüse. Ich wußte jetzt nicht, ob sie so im Ofen gar würden, also hab ich sie und eine Karotte kurz blanchiert.

3 Eier und Schmand, Salz und Pfeffer verrühren. Die Wurzelstäbchen auf den gebackenen und erkalteten Teig verteilen, würzen. Dann den Eierguss drüber, frischen Salbei, würzigen Taleggio (oder anderen) Käse und Frühstücksspeck darüber legen. Im Ofen nochmal eine halbe Stunde oder so (ich hab nicht auf die Uhr geschaut, sondern in den Ofen.) backen und heiß, lauwarm oder auch kalt servieren.

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20 Kommentare zu „Wurzelquiche

  1. Die sieht ja sehr lecker aus, ich muss mir nur den Speck wegdenken 🙂 Schwarzwurzeln koche ich immer ungeschält im Dampftopf und schäle sie erst dann, das erleichtert das Schälen etwas…

  2. Ich hatte noch nie Schwarzwurzel-Quiche. Muss ich ändern, noch diesen Winter, supertoll! Das wäre morgen das perfekte Reise-Gourmet-Food. Stattdessen werden wir uns wohl mit den üblichen Käsebroten langweilen.

    1. Ich auch nicht. Aber ich hatte die meisten Sachen noch nie, die ich hier brutzle. Käsestullen sind doch auch prima. Und wie ich dich kenne, sind es keine Graubrot-Gouda Schnitten!?

      1. Nee, Schwarzbrot-Emmentaler. Ob das viel besser ist, weiß ich jetzt nicht. Aber zum Frühstück wird es ein Restchen selbstgemachte Bianchetto-Trüffelbutter geben. Auf Toast. Das ist ein Trost. Das reimt sich sogar.

  3. Hast du nicht mal erwähnt, du hättest es nicht mit Teigen? Und kommst dann flockig mit einem ungesalzenen Mürbeteig daher… 😉 Ich hab‘ noch TK-Schwarzwurzeln (schon geschält) von der Winterlasagne und ja, vielleicht würden die sich auf einer Quiche besser machen…vielleicht mit echtem Blätterteig? Der steht ja noch an… Den Bauchwärmer hätte ich heute beim „quälenden“ Weinpost gut gebrauchen können 🙂

    1. Ja, ich hab mich da mal ran gewagt. Da ist ja nun auch nix dabei. Da muss nichts aufgehen und man muss auf nichts achten. Hat schon gepasst. Mach du mal deinen Blätterteig. Ich schaue und bewundere dann wieder. Dein Weinpost hab ich kurz überflogen. Den gönn ich mir morgen in Ruhe. Quälend scheint mir da nichts zu sein!?

  4. Toll sieht Dein Quiche aus. Von wegen, Du kannst keinen Teig 😉
    Schwarzwurzeln gab es bei uns diese Woche auch- ganz klassisch gratiniert. Wenn man sie erst mal geschält hat, ist es einfach ein herrliches Gemüse!

      1. Von wegen Mürbteig kann man nicht falsch machen. Frag mal mich. Ich finde Mürbteig furchtbar. Wann hast Du bei mir die letzte Quiche gesehen?

  5. Gut, dass Du die Schwarzwurzeln vorher gekocht hast, ich sag Dir, die wären Dir auf der Quiche nie gar geworden im Ofen. Schwarzwurzeln müssen immer vorgekocht werden, für alles, was Du mit Ihnen anstellst.

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