Prawn Pakoras mit Koriander Chutney

SAMSUNGMir ist heute durch und durch nach indischen Genüssen. Vormittags Ingwertee, eben gerade diese Pakoras und zum Nachtisch zünd ich mir ein Räucherstäbchen an. Auf die Pakoras kam ich, weil ich immer wieder auf dem Markt wie ferngesteuert ein Büschel Koriander mitnehme. Das wird dann immer vergessen und vor dem totalem Zerfall doch noch gerettet. In letzter Sekunde mixte ich gestern Abend noch das Chutney, leicht abgewandelt von Jamie. Nur davon wird man ja nicht satt, also kamen die Pakoras auf den Plan; das Kichererbsenmehl hatte ich neulich schon besorgt, es konnte also losgehen:

Pakoras: Rohe Garnelen grob hacken. Zwiebelwürfel mit den Garnelen, Knoblauch, Ingwer, Garam Masala und Salz mischen. Nun nach und nach Kichererbsenmehl dazu geben und rühren, bzw kneten. Wenn die Mischung durchgefeuchtet und formbar und ist, kleine Bällchen rollen, die im tiefen Fett ausgebacken werden.

Für das Chutney Korianderblättchen zupfen. Mit Kokosraspeln, Joghurt, Ingwer, grüner Chili, geröstetem Koriander, Limettensaft, Zucker und Salz zu einem frischen, etwas scharfen Dip pürieren.

Wem muss ich da noch sagen, wie sagenhaft das schmeckte?

gemütlich
gemütlich

Orangen Arancini und ein Nachtisch

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Orange galore.

Gestern Abend gabs Orangen-Lauch Risotto, davon war noch etwas übrig. Da ich meine Jungs kenne, war klar, entweder ich nehm mich dem Rest an oder er kommt nach 3 Tagen weg. Viel war es ja nicht gerade … Also versuchte ich mich an diesen kleinen frittierten Risottobällchen, den Arancini, die übersetzt „kleine Orangen“ heißen. Optisch haut das ja immer hin, bei mir sogar geschmacklich.

Risottoreis in Öl anschwenken. Klein geschnittenen Lauch dazu geben und noch ein bisschen weiter brutzeln. Mit Gemüsefond und Orangensaft ablöschen und rühren und rühren und Flüssigkeit nachkippen und rühren und rühren. Würzen. Am Ende ein paar kleine Stückchen filetiertes Orangenfruchtfleisch dazu geben. Abkühlen lassen.

Dann habe ich geriebenen Parmesan drunter gehoben, kleine Bällchen geformt, ein Stück Mozzarella reingedrückt und wieder schön verschlossen. Dann in Mehl, Ei und Semmelbröseln gewendet und in tiefem Fett ausgebacken, auf Küchenkrepp entölt und rein mit den leckeren Knusperdingern! Leider ist mir ein Bällchen auf dem Weg vom Küchenkrepp zum Teller auf die Erde geplumpst (was ein lustiges Geräusch machte). Geschmacklich tippitoppi aber optisch nichts für euch. Deshalb zeig ich euch nur einen Arancino, wie es korrekterweise heißt.

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Vom Risotto war noch eine halbe Orange übrig geblieben, so gabs noch einen schnellen aber überaus leckeren Nachtisch: griechischen Joghurt mit dem letzten Bisschen (heul) Holundersirup vom Vorjahr vermischen, Orangenfilets und Granatapfelkerne drauf. Schneller kann man sich nicht glücklich machen.

Kartoffelcurry mit Paneer und Roti

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Mensch, wenn ich richtig mitgezählt habe, ist das hier der 100ste post!! Da feier ich mich doch ein bisschen mit einem besonderen Leckerbissen. Indisch mag ich ja so gerne und Paneer besonders. Wie dieser Käse zu machen ist, hab ich ja schon einmal beschrieben:

https://mittagbeimutti.wordpress.com/2012/05/11/paneer-16-2/

Das Kartoffelcurry geht flugs und ist verdammt lecker. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Grüne milde Chilischoten hacken und in Ghee oder  Butterfett mit den Kartoffeln, etwas Tomatenmark, Kurkuma, Garam Masala und etwas Asafoitida anbraten. Wasser dazu. Ein halber Becher Joghurt und etwas Sahne einrühren und so lange kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Mit Salz anschmecken. Tiefgekühlte Erbsen und den in Würfel geschnittenen Paneer mit in den Topf geben und alles noch mal 5 Minuten zusammen kochen lassen.

Zur Feier des Tages hab ich mir die Mühe gemacht, Rotibrote zu braten. Dazu einfach 1 Tasse Mehl mit einer knappen 1/2 Tasse Wasser und ein TL Salz zu einem Teig verarbeiten. 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer mehlbestäubten Fläche zu pfannengroße Fladen ausrollen. In einer gefetteten Pfanne knusprig ausbraten.

Reis geht einfachheitshalber natürlich auch prima dazu.

Zucchinipuffer

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Heute ist Halloween. Ich finde diesen merkwürdigen Kult ja ein bisschen aufgesetzt, aber die Kinder lieben es. Grade hab ich die Kostüme für meine Jungs (Skelett und Mumie, mannometer) fertig gebastelt. Die Party kann steigen. Heute Abend freue ich mich auf mitgebrachte Kürbissuppe, heute Mittag gabs ne andere Kürbissorte.

Zucchini, Kartoffel und Zwiebel mittelfein hobeln. Ein Ei und etwas Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel dazu, schön vermischen und als Puffer ausbraten. Dazu gabs einen Dip aus Joghurt, Tomatenmark, Pepperonipaste und Koriander. Höllisch lecker!

Rote Bete aus dem Ofen und Frischkäsecreme

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Ich muss gestehen, dass ich noch nie Rote Bete im warmen Zustand gegessen habe. Kalt schon, auch sehr gerne, aber das war was Neues für mich. Köstlich. Wieder was aus der Kategorie Seelenwärmer.

Rote Bete (vakuumverpackt), Kartoffeln und Zwiebeln in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen und eine gute halbe Stunde in den Ofen stellen.

Ziegenfrischkäse mit Naturjoghurt und etwas Ahornsirup vermischen. Den gibt’s als Klacks dazu.

Süßkartoffel Pommes

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Kartoffeln mit Quark – naja, nach meinem Geschmack immer ein bisschen mupfig und dröge. So als Beilage ok, aber mehr auch nicht. Das kann man hiervon nicht behaupten, denn es wurde alles eingesetzt, was der Gewürzeschrank so hergibt. Rausgekommen ist ein echt aufregendes „Kartoffeln mit Quark“, das als Hauptgericht absolut taugt und total glücklich macht.

Süßkartoffeln schälen und kleinschneiden, ich habe die Pommesform gewählt. Eine Paste mischen aus Öl, zerdrücktem Knoblauch, (Madras) Curry, Salz, Cayennepfeffer. Die Kartoffelstücke rundum damit marinieren. In den Ofen damit und ca. 20 Minuten garen.

Für den Quark habe ich Kräuterquark mit Joghurt, Kreuzkümmel, Honig, gemahlenem Kardamom, frischem Koriander, und grünen Chilis, Zitronensaft und Salz verrührt.

Es war süß und scharf und frisch und wärmend. Von allem was und vor allem superlecker!

Daal mit Naanbrot

BildIch liebe diese ganzen exotischen Gewürze. Und heute kommen sie mächtig zum Einsatz. Indisches Essen macht mich immer irgendwie glücklich, und heute war mir wieder mal danach. Weil ich Zeit hatte, hab ich auch das passende Brot dazu gebraten.

Fürs Daal:

Zwiebeln und Ingwer fein hacken und mit Butterschmalz in eine Pfanne geben, glasig braten. Dann allerhand Gewürze zufügen. Ich schreib hier mal, was ich benutzt habe, aber das hat man sicherlich nicht immer im Haus. (Also selber schauen, was man hat und was geht). Garam Masala, Vata Churna, Koriander, Chiliflocken, Curryblätter, Kurkuma mit zu den Zwiebeln geben und noch ein bisschen anbraten. Dann rote oder gelbe Linsen und klein gehackte Tomate dazu sowie eine Tasse Wasser. Immer mal wieder umrühren und schauen, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Die Linsen sollen weich kochen, also kann auch immer wieder Wasser nachgekippt werden. Nach 20-30 Minuten sind die Linsen weich und es kann mit Salz abgeschmeckt werden. Das Ganze sollte schon noch ein bisschen suppig sein.

Naan Brot: Einfach einen normalen Hefeteig herstellen, gehen lassen und flache Fladen in einer Pfanne mit Butter braten. Wer mag, kann kurz vor fertig noch Knoblauch in die Pfanne geben.

Ein Klecks Joghurt auf alles (oder auch nicht) und glücklich sein!

Couscous mit Spinat und süßem Joghurt

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Die Kombination hört sich schräg an, ist aber ganz ganz lecker!

Spinat waschen und putzen und in einer Pfanne zusammenfallen lassen. Etwas Hühnerbrühe dazu und mit arabisch angehauchten Gewürzen abschmecken. Trockenen Couscous dazu geben und so lange schmurgeln bis er gar ist. Etwas ungesüßten Joghurt unterrühren. Auf einem Teller mit einem Klecks Joghurt anrichten. Dann das Ganze vorsichtig mit Ahornsirup beträufeln und gerösteten Pinienkernen bewerfen.