Thunfisch-Sashimi mit Ingweröl

SAMSUNGGestern Abend ließ mich der Gedanke an Ingweröl nicht los. Kurzerhand wurde es hergestellt: 
Olivenöl und neutrales Öl mit geriebenen Ingwer erhitzen, aber nicht kochen und mindestens über Nacht ziehen lassen. Für heute Abend habe ich Thunfisch besorgt, den ich mir dazu gut vorstellen kann. Um später kulinarisch keinen Reinfall zu erleben und um das eh schön spärliche Tageslicht zum Fotografieren zu nutzen, habe ich schonmal einen kleinen Schmeckhappen bereitet, der Lust auf mehr machte.

Thunfisch fein aufschneiden, mit Ingweröl beträufeln. Dann mit Limettenabrieb, geröstetem Sesam, Daikonkresse und Meersalz bekrümeln. Sehr fein und zart, ich denke, heute Abend, mit einem kleinen Salat wird’s ne Wucht!

Am Abend wurde doch nochmal ein bisschen umdisponiert: Carpaccio ist das neue Sashimi!SAMSUNG

So richtig anders sieht es gar nicht aus, ein bisschen dünner geschnitten, ein Salat dazu, aber der Clou: unter dem Fisch befindet sich eine leckere Sauce aus Wasabi mit Créme Fraîche, Limettensaft und etwas Honig. Wie soll man das jetzt nennen? Asiatisches Carpaccio oder mediterranes Sashimi? Egal. Wir fanden’s super.

Schwarze Reisnudeln mit Garnelen, Ingwersabayon und Korianderpesto

SAMSUNGIch wollte Tintenfisch machen und bekam keinen. Stattdessen kaufte ich am Marktstand nebenan aus Frust ein Büschel Koriander. Kann man ja immer gebrauchen. Ich hatte eine vages Bild von köstlich aussehender Pasta von lebonheurgouteux im Kopf, sowas in der Art wollte ich machen. Eigentlich sollte ich in der letzten Woche vor Weihnachten kochtechnisch mal die Bälle flacher halten, aber es gelingt mir irgendwie nicht. Vor drei Tagen fand ich im Adventskalender, den mein Mann mir gebastelt hat, einen schicken neuen Schneebesen, der eingeweiht werden wollte.

Schwarze Reisnudeln und eingefrorene Garnelen waren noch im Hause. Jetzt fehlte nur noch Ingwer. Den hatte ich vergessen zu besorgen und startete eine Umfrage in der Nachbarschaft. Biete Mittagessen gegen Ingwer gegen. Nach 3 Minuten kam die erste SMS – „Ich bin grade einkaufen, kann dir was mitbringen“. So kam meine liebe Nachbarin mit Ingwer und genügend Zeit zu gemeinsamen kochen und quatschen.

Bevor sie kam machte ich das Korianderpesto: Ein Büschel Koriander mit einer handvoll gerösteter ungesalzener Erdnüsse, grüner Chili, 1 Knoblauchzehe, Limettensaft und neutralem Öl pürieren. Ein wenig Salz und ein Tröpfchen Sesamöl dazu, fertig.

Für die Sabayon habe ich eine Schalotte mit Ingwer und den Schalen der Garnelen, sowie Schubecks „Karibisches Scampi- und Fischgewürz“ in etwas Butter angehen lassen. Mit Fischfond abgelöscht und ziemlich einreduziert. Durch ein feines Sieb gegeben um den Sud zu erhalten. Den habe ich mit zwei Eigelb im Wasserbad schaumig aufgeschlagen. Etwas Salz dazu, auch fertig. Auf den verbliebenen Herdplatten wurden einerseits die Reisnudeln gekocht, andererseits die Garnelen gebraten und am Ende alles zu Teller gebracht. War ich froh das ich nicht alleine war und das feine Essen teilen konnte!

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Asiatische Aubergine

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Ich mag Auberginen ja sehr gerne. Aber die Frage von Nicht-Mögern, was denn daran so toll sei, kann ich nicht wirklich beantworten. Die Konsistenz ist irgendwie gut. Asiatisch hab ich sie noch nie zubereitet, also war das heute mal fällig.

Aubergine in halbe Scheiben schneiden und in Pflanzenöl anbraten. Weil die Biester ja so viel Öl schlucken, gare ich sie nach dem Anbraten mit ein ganz bisschen Wasser weiter, bis dieses komplett verdunstet ist. Dann wird das Ganze nicht so wahnsinnig fettig. Frühlingszwiebel dazu geben und noch etwas weiter brutzeln lassen. Eine Sauce aus braunem Zucker, Sojasauce, gehacktem Ingwer und Knoblauch, Chili, Sesamöl und Reisessig anrühren und in die Pfanne über die Auberginen geben und schön karamellisieren lassen bis die Flüssigkeit in die Auberginen gezogen ist. Gerösteten Sesam und Schnittlauch darüber. Das ging sehr schnell und schmeckte sehr schön!

Kokossuppe mit Garnelen

BildIch fror schon den ganzen Tag. Und fieberte dem Mittag entgegen, da ich heute Nacht beschlossen hatte, Kokosnusssuppe zu kochen. Und weil ich heute mal gar keine Lust auf aufwändiges Rumgemache hatte, war das Süppchen auch schnell gezaubert.

Laksapaste, ein paar wenige Chiliröllchen und Zitronengrasstängel in Kokosmilch und Fischfond aufkochen. Mit Salz, Fischsauce und Limettensaft abschmecken. Klein geschnittene Möhren und Frühlingszwiebeln mit hinein geben und bissfest garen lassen. Kurz vorm Servieren rohe Garnelen hinein geben und kurz durchziehen lassen. Alles mit viel frischem Koriander bestreuen. Schon ist mir nicht mehr so kalt!

Kartoffelcurry mit Paneer und Roti

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Mensch, wenn ich richtig mitgezählt habe, ist das hier der 100ste post!! Da feier ich mich doch ein bisschen mit einem besonderen Leckerbissen. Indisch mag ich ja so gerne und Paneer besonders. Wie dieser Käse zu machen ist, hab ich ja schon einmal beschrieben:

https://mittagbeimutti.wordpress.com/2012/05/11/paneer-16-2/

Das Kartoffelcurry geht flugs und ist verdammt lecker. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Grüne milde Chilischoten hacken und in Ghee oder  Butterfett mit den Kartoffeln, etwas Tomatenmark, Kurkuma, Garam Masala und etwas Asafoitida anbraten. Wasser dazu. Ein halber Becher Joghurt und etwas Sahne einrühren und so lange kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Mit Salz anschmecken. Tiefgekühlte Erbsen und den in Würfel geschnittenen Paneer mit in den Topf geben und alles noch mal 5 Minuten zusammen kochen lassen.

Zur Feier des Tages hab ich mir die Mühe gemacht, Rotibrote zu braten. Dazu einfach 1 Tasse Mehl mit einer knappen 1/2 Tasse Wasser und ein TL Salz zu einem Teig verarbeiten. 10 Minuten ruhen lassen und dann auf einer mehlbestäubten Fläche zu pfannengroße Fladen ausrollen. In einer gefetteten Pfanne knusprig ausbraten.

Reis geht einfachheitshalber natürlich auch prima dazu.

Blumenkohl-Kartoffel-Curry (Aloo Gobi)

Ich wollte mal Blumenkohl irgendwie anders zubereiten als sonst so. Statt blass mit weißer Sauce schön würzig und farbenfroh!

In einer Pfanne Öl erhitzen und gehackten Ingwer, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Cayennepfeffer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Asafoetida (braucht man nicht unbedingt, hatte ich aber grade zur Hand) anbraten. Blumenkohlröschen, milde grüne Peperoni, gewürfelte Kartoffeln, eine gehackte Tomate und ein Lorbeerblatt dazu geben. Mit etwas Wasser ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Flüssigkeit annähernd verdampft ist. Dazu hatte ich Reis gemacht, aber eigentlich war die Sättigungsbeilage ja schon dabei.

Daal mit Naanbrot

BildIch liebe diese ganzen exotischen Gewürze. Und heute kommen sie mächtig zum Einsatz. Indisches Essen macht mich immer irgendwie glücklich, und heute war mir wieder mal danach. Weil ich Zeit hatte, hab ich auch das passende Brot dazu gebraten.

Fürs Daal:

Zwiebeln und Ingwer fein hacken und mit Butterschmalz in eine Pfanne geben, glasig braten. Dann allerhand Gewürze zufügen. Ich schreib hier mal, was ich benutzt habe, aber das hat man sicherlich nicht immer im Haus. (Also selber schauen, was man hat und was geht). Garam Masala, Vata Churna, Koriander, Chiliflocken, Curryblätter, Kurkuma mit zu den Zwiebeln geben und noch ein bisschen anbraten. Dann rote oder gelbe Linsen und klein gehackte Tomate dazu sowie eine Tasse Wasser. Immer mal wieder umrühren und schauen, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Die Linsen sollen weich kochen, also kann auch immer wieder Wasser nachgekippt werden. Nach 20-30 Minuten sind die Linsen weich und es kann mit Salz abgeschmeckt werden. Das Ganze sollte schon noch ein bisschen suppig sein.

Naan Brot: Einfach einen normalen Hefeteig herstellen, gehen lassen und flache Fladen in einer Pfanne mit Butter braten. Wer mag, kann kurz vor fertig noch Knoblauch in die Pfanne geben.

Ein Klecks Joghurt auf alles (oder auch nicht) und glücklich sein!

Laksa

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Heute gabs mal was aus dem asiatischen Raum. Besonders köstlich ist, dass Kokosmilch und Nudeln kombiniert werden – was will man mehr?

Hühnerfleisch mit Laksapaste (Asialaden) anbraten. Kokosmilch darauf und köcheln lassen. Nebenher Eier- oder Reisnudeln kochen. Gemüse wie Frühlingszwiebeln, Zuckerschoten und Champignons dazu geben. Am Ende die Suppe über die Nudeln gießen und genießen!

Pak Choy mit Cashewkernen

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Wieder mal konnte ich an einem hübschen Gemüse nicht vorbei gehen. „Baby Pak Choy“ hörte sich dazu auch noch entzückend an. Zubereitet habe ich ihn folgendermassen:

Nicht zu knapp Ingwer und Knoblauch (Chili hatte ich nicht, hätte ich aber gerne gehabt) klein hacken. In Sesam- und neutralem Öl vorsichtig anbraten. Mit Sojasauce ablöschen. Dann den Pak Choy dazu geben,warten und umrühren, bis er bissfest, aber zart ist. Gesalzenen Cashewkerne dazu, nochmal umrühren und auf Reis geben.

Mangosalat mit Garnelen

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Heute soll der heißeste Tag im Jahr werden. Man könnte natürlich den ganzen Tag faul rumölen, ich versuche mich jedoch mit was frischen, scharfen, knackigen Leckereien aufzupeppen. Nektarinen, Kirschen und eben diesem köstlichen Mittagessen.

Unreife Mango in Streifen schneiden.

Frühlingszwiebeln, Paprika ebenfalls zerkleinern.

Etwas Sesamöl, Fischsauce, etwas brauner Zucker, süße Chilisauce für Hühnchen, frische rote Chili zu einer Salatsauce mischen und zu Mango und Gemüse geben. Mit gehackten Erdnüssen und frischem Koriander anrichten. Garnelen braten, salzen und auf den Salat drapieren. Ja, das war ein bisschen schicker heute Mittag, aber an solch wunderschönen Tagen, kann man sich ja auch mal was gönnen?!