Harzer Käse Wan Tan mit Zwiebel-Nektarinen Gemüse

HarzerWanTan

Hallo!

Kennt mich da draussen noch jemand? Manometer, das fühlt sich komisch an, wieder hier zu sein! Aber schön natürlich! Mir wird ganz schwummerig, weil ich grade gesehen habe, dass es fast ein Jahr her ist, als ich das letzte Mal was gepostet habe. Meine berufliche Situation hatte sich seinerzeit verändert und nun wieder zurück verändert. Manches daran ist doof, anderes natürlich nicht. Dass ich wieder koche ist eins der sehr positiven Dinge. Komische Dinge im Kopf zusammen schmecken, über Märkte schlendern – es gibt wahrlich Schlimmeres.

Seit Monaten kursiert mir im Kopf „irgendwas mit Harzer Käse“ umher. Habt ihr Leute mal nach Harzer Käse befragt? Bei „Magst du Harzer Käse?“ bekommt man meistens so ne Art Schweppes Gesicht zu sehen, nur angewiderter. Andere kneifen die Augen zusammen und schütteln sich. Ein paar meinen: „nee, aber ich kenn jemanden, der mag das“. Vielleicht ist einer dieser Jemands einer von euch?

Nun, ich find ihn ziemlich ok, jedenfalls so, dass er hier an dieser Stelle mal gewürdigt sein soll. Gebackener Käse ist ja per se erstmal ziemlich lecker, und mit ein bisschen Knusper drum herum fand ichs für das erste Mal nach so langer Zeit auch ganz gelungen.

Also: ein kleines Stück Harzer zusammen mit Basilikum und Thymian in ein Wan Tan Teig wickeln. Rote Zwiebeln mit gelber Paprika anbraten, mit Himbeeressig und Weißwein ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Kurz vorm Anrichten noch klein geschnittene Nektarine mitköcheln lassen. Die Teigtäschchen in tiefem Fett ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Ich fände es spannend zu wissen, was Ihr mit dem kleinen Stinker wohl anstellen würdet!!

Advertisements

7 Kommentare zu „Harzer Käse Wan Tan mit Zwiebel-Nektarinen Gemüse

  1. She’s back!!! Uda, wie mich das freut und wie ich Deine verrückten Kreationen vermisst habe. Ich bin bekennende Harzer-Käse-Freundin, und Deinen ausgebackenen Täschchen mit Beilage jubele ich aus der Ferne begeistert zu. Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich aus dem Kulinarischen Erbe der Alpen eine Lauch-Kartoffelsuppe mit Graukäse nachgekocht, der wiederum dem Harzer sehr ähnlich ist. Das wäre bestimmt was für Dich. Schönste Grüße!

    1. Hallo liebe Claudia! Oh ja! Graukäse ist super, besonders als Kaspressknödel, den ich im Skiurlaub täglich zu mir nehme! Ich habe noch Harzer, vielleicht versuch ich mich an den Dingern. Winterlich ist es ja, ich hab immer noch meine Skijacke an, wenn ich raus gehe … Liebste Grüße!

  2. Uih! Shön von Dir zu lesen.
    Ich mag Harzer auch. In Graukäseknödeln, aber nicht nur da. Außerdem ist das eineKindheitserinnerug – mein Vater hatte früher immer einen Vorrat, und das war einem dann schon beim Öffnen des Kühlschranks klar…..

    1. Hallo liebe Susanne! Meine Kindheitserinnerung war Graubrot, Schmalz, Harzer, Senf und dann noch ein Scheibchen fetter Speck …
      Da wurde dem kalorien- und fettbefreitem Käse ordentlich entgegengearbeitet 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s