Aprikosentarte

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Wenn man in den Urlaub fährt merkt man oft, dass im Kühlschrank noch ein paar Lebensmittel lagern, die unbedingt verwertet werden wollen. Nachdem meine Kinder hoch und heilig versprochen hatten, Aprikosen ohne Maulerei zu essen, wurden sie angeschafft. Kaum waren sie im Haus, änderten die feinen Herren ihre Meinung und verweigerten sich der Steinfrucht. Nun fahren wir übermorgen weg. Und weg müssen auch die Aprikosen.

Diese Tarte war die Lösung. Die haben sogar die feinen Herren verspeist. Warum es wiederum zu einem Sinneswandel kam, versteh ich nicht. Aber ich bin froh, vor dem Urlaub meine eh nicht vorhandene Bikinifigur noch mehr in Gefahr zu bringen.

So: Mürbeteig aus 170g Mehl, 50g Zucker, einem Ei, 100g Butterflocken und einer Prise Salz kneten. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank damit. Eine Tarteform ausbuttern, besemmelbröseln, ordentlich einpieken und 20 Minuten bei 180 Grad vorbacken, etwas abkühlen lassen. Dann kommen die halbierten Aprikosen auf den Boden. Über die Früchte habe ich einen Guss aus einem Becher Creme Fraiche, 2 Eiern, 2 EL Zucker und Vanillemark laufen lassen. Mit Pinienkernen versehen kam die Form wieder in den Ofen. So irgendwas zwischen 30 und 40 Minuten buk der Kuchen weiter. Kurz vor Ende hab ich die Aprikosen noch mit Rhabarbersirup bestrichen. Nach dem Abkühlen schuckelte ich Puderzucker drüber (meine Geheimwaffe für moserige Kinder) und – schwups – war die Hälfte in drei Mägen verschwunden.

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13 Kommentare zu „Aprikosentarte

  1. Oh Uda, was für ein wunderschöner Kuchen! Aprikosenkuchen gehört doch zu meinen Lieblingen… Die Pinienkerne dazu sind ein Highlight, das ich mir unbedingt merken werde (definitiv aufregender als meine ewigen Mandeln am Kuchen) – und Obst im Kuchen zu verstecken ist bestimmt ein toller Trick, um Kinder zu Vitaminen zu verführen ;-). Und nun Dir einen großartigen und verdienten Urlaub! Wir werden Dich hier vermissen und harren der Wunderdinge, die Du aus der Provence mitrbingen wirst. Ganz lieben Gruß!

    1. Ach Danke, liebe Claudia! Ich muss im Urlaub auch ein bisschen arbeiten und bin demzufolge online. Vielleicht gibt es ja was Schickes aus der Außenküche am Pool!

  2. Aprikosentarte oder -kuchen geht hier immer besser als die Früchte pur! Durchs Backen kommen die inneren Vorzüge der Aprikosen viel besser zur Geltung.
    Schönen Urlaub wünsche ich!

  3. Dafür würde ich meine Bikinifigur auch aufgeben. 😉 Sieht himmlisch aus und schmeckt bestimmt wesentlich besser, als Marmelade. Das wäre bei solchen Anlässen meine erste Verwertungsidee!
    Wünsche euch einen entspannten und sonnigen Urlaub!
    Liebe Grüße,
    Eva

    1. Danke schön! Für Marmelade hätte es kaum gereicht. Und so’ne Tarte ist ja auch was für Backmuffel wie mich. Schlimm ist, dass man an dem Rest nicht vorbei gehen kann. Ich habe heute schon 3 hauchkleine Stückchen abgeschnitten….

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