Spargelpesto mit lila Bratkartoffeln

Bild

Ich weiß gar nicht, ob Spargelpesto der richtige Begriff ist. Aber Petra nennt es so, und Sabine auch. Und da ich es einfach stumpf von ihnen nachgemacht habe, sag ich es halt auch. Eigentlich ist es eine Art göttliche Creme. Und alle, die es probiert haben, wollen sich reinknien, reinlegen, suhlen. So wie ich. Nach 1,5 Tagen war der ganze große Pott aufgefuttert. Von mir ganz alleine. Zu Brot, zu Couscous, vom Finger, vom Löffel, mit Bratkartoffeln.

Das Spargelpesto war blitzschnell zubereitet:

1 Pfund grüner Spargel, 7-10 Minuten gekocht und klein geschnitten, eine Handvoll Parmesan, eine kleine Chilischote, eine Handvoll enthäutete Mandeln, Salz, 1 Knoblauchzehe, Pfeffer, Zitronenabrieb, etwas Zitronensaft im Mixer zerkleinern.

Ich dachte, ich besorge mal ein paar schicke lilane Kartöffelchen, die machen sich farblich ja sehr hübsch. Gebraten machen diese Kartoffeln, (jedenfalls die Sorte, die ich erwischt habe) nicht so viel Sinn. Sie waren eher mehlig kochend und sicher großartig für Pü geeignet. Aber: zusammen mit der göttlichen Spargelcreme war alles wieder im Lot und ich glücklich.

Die Kartoffeln habe ich roh gebraten, das mag ich lieber. Zum Finish kamen noch frischer Thymian und geriebene Zitronenschale drüber. Danke Sabine, Danke Petra. Dank euch hab ich ne Rolle mehr am Bauch! 😉

Advertisements

14 Kommentare zu „Spargelpesto mit lila Bratkartoffeln

  1. Oh, was sind das für schöne Farben! Und diese lila Bratkartoffeln liebe ich auch sehr (Welche Sorte hattest Du denn, die so mehlig war? Mit Vitelottte funktioniert das Braten ganz gut). Katoffeln stehen bei mir eh gerade hoch im Kurs – ich muss Dir das glaube ich am Wochenende nachbraten und -pürieren.

    1. Ach, ich weiß nicht, welche Sorte. So kleine, etwas krumpelige, die schwierig zu schälen waren. Vitelotte sehen auch so aus, stimmt. Aber sie waren halt etwas mupfig. Aber die saftige Beilage hat es ja wieder gerettet. Was macht der Bauch?

  2. Tolle Farben!
    Lila Kartoffeln hatte ich immer nur festkochend; dabei würde ich so gerne mal lila Gnocchi machen.
    Nachdem das Pesto so durch die Landschaft geistert, muss ich endlich mal ran!

    1. Für lila Gnocchi wären sie prima gewesen. So waren sie erst ein bischen dröge. Aber mit der Sauce und den Zitronenspänen kam es ganz gut. Ja, mach es mal, bin gespannt, was du dazu sagst!!

  3. Oh, was für ein Glück für uns, dass Du es doch nicht ganz aufgegessen hast und es noch für einen Blogbeitrag gereicht hat. So kommen wir in den Genuss dieser schönen Farbkombination.
    Warum hast Du die Mandeln eigentlich enthäutet? Ich werfe die einfach so in den Mixer, geht viel schneller und schmeckt mindestens genauso gut.

    1. Hallo Sabine! Vielen Dank! Es fiel mir sehr schwer, nicht gleich alles reinzuschaufeln, aber das weißt du ja. Ein Kleckschen war zu dem Zeitpunkt noch da. Warum ich die Mandeln enthäutet habe? Keine Ahnung. Ich habe wohl nicht aufmerksam abgeschaut? 🙂 Ach egal, das macht mir ein bisschen Spaß und ich dachte vielleicht wäre es dann ein bisschen feiner oder so. Es war ja nicht das letzte Mal, dass ich diese Köstlichkeit gemacht habe. Morgen kommt Besuch, dann werfe ich den Mixer einfach wieder an. Und dieses Mal wird nicht geschält. Versprochen!

  4. Mist, das Pesto ist an mir vorbei gegangen. Zum Glück habe ich noch ein paar Stangen grünen Spargel da.
    Das mit den lila mehligen Kartoffeln kenne ich, aber als Gnocchi wären sie sicher sagenhaft!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s