Rhabarber

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Heute Mittag hatte ich was so Schlimmes, das kann ich euch nicht zeigen. Noch nicht einmal verraten, denn sonst kommt niemand mehr hier vorbei. Es war nicht nur schlimm, es war auch wenig, so dass ein Nachtisch reinpasste. Den muss ich euch nicht vorenthalten, denn der war sehr passabel. Auch wenn er aus Restematsch bestand. Ich habe vorgestern nämlich Vanille-Rhabarbersirup gemacht. Und zwar so:

1kg klein geschnittenen Rhabarber mit 1 Liter Wasser und 300g Zucker, sowie 2 Vanillestangen  und einem EL Zitronensäure weich kochen lassen. Das Ganze durch ein Tuch geseiht, nochmal aufgekocht und in sterile Flaschen gefüllt. Das schmeckt verdünnt als Limo sehr lecker und sicherlich auch in Prosecco. Zurück bleibt unattraktiver Rhabarbermatsch, der, wie hier zu sehen ist, noch einmal upgecycled wurde und seine Bestimmung in diesem Nachtisch fand:

Naturjoghurt mit Rhabarbermatsch vermischen, vanillierte Erdbeeren drauf (schnapsierte wären sicher auch fein), Vanillesauce (Die Jungs sagen „Familiensauce“) drüber. Sehr einfach, sehr lecker. Nüscht Neues, aber immer wieder gut.

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13 Kommentare zu „Rhabarber

  1. Oh, wie genial! 🙂 Den habe ich letzte Woche auch schon gemacht, den Sirup. Ich habe noch etwas getrocknetes Mädesüß reingegeben und war nicht so schlau, den „Matsch“ als Dessert zu verwenden, habe ihn einfach in die Tonne verklappt, die Biotonne, versteht sich…
    Und jetzt hast du mich neugierig gemacht, was könnte so schlimm sein, dass du es so gar nicht zeigen magst?

    1. Mädesüß – das musste ich erstmal googlen! „Stopparsch“ heißt es auch. Na, da weiß man, was es kann 😉
      Ich habe den Matsch probiert und so schön süß wie er war, konnte ich ihn einfach nicht wegschmeißen.
      Nein, ich kann nicht sagen, was ich gemacht habe. Geknipst wurde es nicht. Hab ne Dose aufgemacht, das reicht, glaub ich, als Antwort ….

  2. Oh, das ist mal wieder ein Post und eine Diskussion so ganz nach meinem Geschmack mit einem großen schlimmen Geheimnis in Dosen und tollen neuen Wörtern, Mädesüß, Familiensauce, Stopparsch, Restematsch, schnapsieren – Herz, was willst Du mehr.

    Unaussprechliches aus der Büchse, aber es sind keine Ravioli, was mag das sein. Thunfisch mit ohne alles direkt aus dem Blechdöschen gegessen? Erascoraunt? Ein Glas Nutella ausgelöffelt? 5-Minuten-Terrine? Passt schon ;-).

    1. Kreisch!!! Nichts dergleichen. Aber ich sehe, ihr habt noch einige Miesigkeiten in petto!?
      Ich hoffe, jeder versteht doch schnapsieren und Restematsch, oder? Ich schreib das halt immer schnell so runter und manchmal fallen mir keine besseren Umschreibungen ein.

      1. Dann kann es so schlimm ja nicht gewesen sein mit der Dose ;-).
        Ja, schnapsieren und Restematsch sind absolut selbsterklärend ;-). Und bitte weiter einfach runterschreiben, das ist herrlich!

      1. Ach Du, das passt schon. Ich hatte kürzlich mal aus unvernünftiger Neugier fertig tomatisierte Riesenbohnen aus dem Glas und habe es überlebt. Und vorgestern kalte Pellkartoffeln mit ohne alles, ging nicht anders, Kühlschrank leer, Zeitdruck – passiert schon mal. Alles gut also ;-).

  3. Ich habe früher auch regelmäßig minuto und co. vertilgt und es gemocht..so what?
    Das einzige, was ich wirklich nicht mehr essen würde ist mc-krams *schüttel*, dann lieber hungern… 😉

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