Kürbis-Amarettini Ravioli

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Ich habe ja dieses Nudelmaschinchen zum Geburtstag bekommen. Und nun ist es endlich an der Zeit, es bis zur Erschöpfung auszutesten. Selbstgemachte Ravioli – da kribbelt es wohlig auf meiner Zunge, wenn ich nur dran denke.

Der Teig wurde heute Morgen hergestellt. 200g Mehl mit 2 Eiern und einem Eigelb eine Viertelstunde zu einem glatten Teig kneten. Mit Frischhaltefolie eingewickelt soll man ihn im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung habe ich einen kleinen Hokkaido Kürbis geputzt und eine Stunde  im Ofen bei 180 Grad garen lassen. Nach dem Abkühlen pürieren. Eine handvoll geschredderte Amarettini und etwas geriebenen Parmesankäse, sowie Salz und Pfeffer und ein Hauch Cayennepfeffer unter das Kürbischfleisch mischen. Nudelplatten ausrollen, Kürbishäufchen auftürmen, Nudelplatte drüber und mit einem Weihnachtskeksausstecher (oder einem Ravioliausstecher) hübsche Ravioli herstellen. In kochendes Wasser gleiten lassen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Ravioli darin schwenken. Eigentlich gehört Salbei in die Butter, ich hatte Basilikum, das ging aber auch gut. Fazit: ganz prima für das Erstlingswerk.

Allerdings fanden wir den Teig etwas zu fest. Hat jemand einen Tipp, wie man ihn besser machen kann? Ich hatte nur „normales “ Mehl benutzt und die Nudelplatte auf Stufe 6 ausgerollt. Ihr ausgefuchtsen Nudelspezialisten schlagt jetzt sicherlich die Hände überm Kopf zusammen …

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9 Kommentare zu „Kürbis-Amarettini Ravioli

  1. Ich hatte neulich meinen Teig ohne Eier und mit einer Weizenmehl-Semola-Mische (je 100 g) gemacht, das war erstaunlich klasse. Sehr geschmeidig, dehnbar und gleichzeitig kaum kaputt zu kriegen. Hab das Ganze mit dem Nudelholz bearbeitet, das ging problemlos.

  2. Mmmmh… Kürbis, Amarettini, Käse, die Kombi hatte ich ewig nicht mehr. Großartig! Dass Du wieder so lecker herumzauberst heißt bestimmt, dass es Dir wieder gut geht? Das ist ja prima, freue mich für Dich. Und ich lese mal aufmerksam mit, was die Experten hier alles zum Nudelteig kommentieren werden. Würde mich auch interessieren (ich erinnere mich dunkel an Dinge, die Hensytle benannt hat, Semola, keine Eier). Bin sehr gespannt auf noch mehr Nudeln von Dir!

  3. Ich mache meine Nudeln meist mit 150g Weizenmehl und 50g Hartweizengrieß und 2 Eiern und je nach Eigröße noch etwas Wasser. Durch den Hartweizengrieß bekommen sie einen schönen Biss, ich mag sie etwas al dente, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du ja gerade das Gegenteil erreichen?

  4. Ich benutze meist eine Mischung von normalem Weizennehl und Pastamehl (aus dem Supermarkt, von Aurora). Allerdings lasse ich den Teig bei Zimmertemeperatur ruhen….in irgendeinem schlauen Buch habe ich mal gelesen, dass der Teig im Kühlschrank zu hart wird.
    Hübsch sehen Deine Ravioli-Blümchen aus…..und die Kürbis-Amarettini-Kombination ist auch schön.

  5. Ich lasse den Teig auch bei Zimmertemperatur ruhen. Welche Stufe ist 6 bei dir, eher die dünnste oder die dickste? Normalerweise „knetet“ man den Teig einige Mal mit der dickste Stufe (und faltet ihn hinterher), bevor man Schritt für Schritt eine dünnere Stufe wählt… sehen aber sehr hübsch aus!

  6. Ich gebe den Teig nicht in den Kühlschrank, da wird er mir auch zu hart. Ehrlich gesagt, lasse ich ihn gar nicht ruhen 🙂 Ansonsten hab ich den Teig genau so gemacht, wie Du, auf 100 g Mehl ein Ei. Die Kombination aus Kürbis und Amarettini ist wunderbar und die Ravioli sehen zum Anbeißen aus 🙂
    Liebe Grüße!
    Julia

    1. Danke! Ich brauche einfach noch ein paar Versuche, so war er mir auf alle Fälle zu fest. Kürbis/Amarettini ist jetzt nicht die absolute Neuheit im Geschmacksuniversum, aber ich hatte es noch nie probiert und fands ganz witzig.

  7. Menno, kaum ist man ein paar Tage weg, hat man nachzulesen wie irr 😉
    Nudelteig: ich mache es wie Eva. Den Teig flachdrücken, durch die Nudelmaschine drehen, falten, quer rum durch die Nudelmaschine, wieder falten, wieder durch die Maschine – insgesamt etwa viermal auf der grössten Stufe. Du spürst es, der Teig wird so von Mal zu Mal geschmeidiger. Für Ravioli drehe ich ihn dann stufenweise immer dünner bis auf Stufe 7 (bei mir die kleinste Stufe).

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