Hühnchen mit Lemon Curd Glasur

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Gestern hatte ich ein kränkelndes Kind zuhause. Es war aber friedlich und fröhlich und muddelte so vor sich hin. Als es gen Mittag ging, spannte ich ihn zum Kochen ein. Er durfte in erster Linie Gewürze mörsern und Reis umrühren. Das klappte prima und wir hatten eine feine kleine Lunchpause und alles wurde aufgegessen!! (nicht nur von mir).

Ich hatte vor ein paar Tagen 3 Gläschen Lemon Curd gerührt. Die Idee und das Rezept kam von Sybille. Ich kam, sah und um mich war es geschehen. Das Zeug MUSSTE ich haben. Also seit Sonntag hatte ich es dann auch und nachdem ich zwei Gläser davon verschenkt hatte, blieb mir nur eins, das in kleine Portionen weggeleckert wird. Auf Brötchen – ein Traum. Auf einem Eistörtchen – ne Wucht! Und auf Fleisch???? Köstlich!

Ich habe ein Hühnerbeinchen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer eingerieben, bei 200 Grad eine halbe Stunde (etwas mehr vielleicht) in den Ofen gegeben. Kurz vor knusprig hab ich Lemon Curd drauf gepinselt und weitere 10 Minuten im Ofen belassen. Das Ergebnis war ein saftig zartes herrlich aromatisches Stück Fleisch, das mein Junge und ich „wie Asterix, Obelix ißt ja immer ein ganzes Wildschein“ genüßlich abgenagt haben. Dazu gab Reis mit Macis, Koriander, Kurkuma, Langpfeffer aromatisiert. Basilikum für ein bisschen frische Farbe. Mjjaammmm!

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14 Kommentare zu „Hühnchen mit Lemon Curd Glasur

    1. Ich zuerst auch nicht. Aber ich dachte, da muss doch auch was Herzhaftes mit gehen. Und da es ja Honigglasuren gibt, dachte ich,d as müsste gut gehen. Also wurde das ausprobiert. Ist wirklich große klasse und überhaupt nicht so süß, wie man denkt! Sicherlich auch was für die Grillsaison 🙂

  1. Dein Kleiner wird jetzt bestimmt öfter mal freiwillig kränkeln, weil der dann mit Dir so tolle Sachen kochen kann ;-). Klasse Idee! Und der Curd flockt nicht aus beim backglasiererhitzen? Hätte ich jetzt vermutet, aber auf dem Foto lacht einen ja eine perfekt überknusperte Hähnchenkeule an.

    1. Ich hatte es an meinem Geburtstag abends schon einmal gemacht und tatsächlich flockt da nix! (Ich hatte das auch ein bisschen befürchtet) Ich habe mir auch überlegt, was man wohl vegatarisch damit überbacken kann. Vielleicht Kartoffeln? Dir fällt sicher was Besseres ein!

  2. Kurt auf dem Bein 😉 Herllich! Ich denke in ähnlichen Analogien (das geht damit und das ist so ähnlich, also müßte das doch auch gehen…) und meist ist das Ergebnis überraschend gut, aber manchmal geht es mit mir durch und dann muß Herr H. leiden 🙂

  3. Das war vielleicht saftig! Nächstes Mal mach ich Fisch. Ja, ich koche oft so und freu mich über neue Geschmäcker. Aber manchmal bin ich auch froh, wenn ich das niemandem vorgesetzt habe.
    Das hier kann ich absolut empfehlen!

  4. Besser und schöner kann man nicht abwandeln (bin begeistert) 🙂
    Kurt sollte Modell werden…so wandlungsfähig, sapperlott da müssen sich die Mädels von GNTM warm anziehen… 🙂

  5. Wirklich tolle Idee! Kann mir den Geschmack auf der Zunge grad richtig gut vorstellen. Jedenfalls 100x besser als mein erstes und letztes Experiment mit Hähnchen und Zitronensalz. Sag nur „Klostein-Hähnchen“ 😉

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