Bohnen mit Wurst

Bild

Was sich da im italienischen Megakochbuch „Silberlöffel“ so unattraktiv anhört, ist meiner Meinung nach eine ganz vorzügliche Schlemmerei. Da mir fast klar war, dass ich heute keine Zeit zum Einkaufen hätte, war ich froh, aus Bordmitteln (Tüten, Dosen und Eingefrorenem) dieses prima Mittagessen bereiten zu können.

Die weißen Bohnen hab ich schon gestern Abend ins Wasser gelegt. Heute wurden sie dann weich gekocht und mit einer Dose Kirschtomaten (von Mutti, wie es sich gehört), 2-3 Sardellen, etwas Weißwein, 2 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer vermengt. In einer Pfanne hab ich aufgetaute Salsicce vorsichtig mit den letzten kümmerlichen Resten Salbei von draußen gebraten, dann eingepiekt und zu den Bohnen gegeben. Noch mal ne halbe Stunde geköchelt. Noch ein bisschen Olivenöl drüber und Bohnen mit Wurst war fertig. Nur was dazu? Gestern Abend hab ich einen Hefeteig für heute Abend gemacht, da wurde was von abgezwackt und wie bei Magentratzerl ein prima Fladenbrot gebraten.

Bild

Advertisements

17 Kommentare zu „Bohnen mit Wurst

  1. Tomaten von Mutti mag ich auch 🙂 . Und Wurst mit Hülsenfrüchten; bei uns sind es meist Linsen. Das klingt so rustikal und schmeckt immer wieder fein! Ich hab eine Idee ….für heute Abend!

  2. Ich sehe, es gab kein Lamm. Aber mit Wurst ist auch fein. Lustig, ich gedachte ursprünglich auch noch das Magentrazerl-Fladenbrot zu meinen Bohnen zu machen, aber nach reiflicher Überlegung fand ich es irgendwie doch zu wuchtig. Das Perlhühnchen jedoch hätte gerne ein Fladenbrot dazu gehabt…

  3. Wurst mit Bohnen? Na klar, dann noch Bacon, Eier, gegrillte Tomaten, Pilze und Toast dazu, dann hat man ein ordentliches englisches Frühstück 😉

  4. Da muss ich etwas verspätet auch mal meinen Senf dazu geben: Toll! Die Tomaten-Weißwein-Kräuter-Bohnen klingen mega-lecker, dazu meine Lieblings-Tofuwurst, das mache ich ganz bald mal nach. Und die Mutti-Dose ist eh der Burner ;-).

    1. Genau! Ich hätte auch gut auf die Wurst verzichten können. Das Brot dazu war auch wirklich prima und dazu so einfach. Dafür brauchst du auch keine zickigen Ofen anschmeißen.

      1. Das Brot habe ich letzte Woche auch schon gebraten und wir waren entzückt. Mit gefällt daran auch das Energiesparende. Ein einzelnes kleines Brot im Ofen geht irgendwie gar nicht, und ich backe ja meist nicht viel auf einmal.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s