Cima di Rapa Graupensuppe

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Ich drömelte heute mal kurz auf meinen Lieblingsblogs herum und himmelte irgendwann die Kohlroulade von der Wilden Henne an. Sowas wäre es jetzt. Buchweizen hab ich nicht und Weißkohl ist aus. Was hab ich denn so, was so ähnlich ist? Graupen und Cima die Rapa. Hmm.

Nicht, dass das, was ich dann gemacht habe, irgendwas mit ihrer köstlichen Kohlroulade zu tun hätte, aber irgendwie hat sie mich um drei Ecken immerhin zu dieser Suppe inspiriert, die ich mir grade wohlwollend einverleibt habe.

Eine kleine Zwiebel und kleingeschnittenen Cima die Rapa (Stängelkohl) in etwas Olivenöl angehen lassen. Fleisch- oder Gemüsebrühe dazu geben und 15-20 Minuten kochen lassen. Zwischendurch ein paar halbierte Kirschtomaten, rote Chili, Thymian und Pfeffer dazu. Abschmecken. Ich konnte wieder nicht anders und musste noch ein Tröpfchen Orangenöl (ich befinde mich doch grade in einer Zitrusfrüchtephase) dazu geben. Auf dem Teller gabs auch noch einen Klecks Tapenade, also Paste aus schwarzen Oliven und schon war meine „Kohlroulade“ bereitet.

Nachschlag: heute, einen Tag später, gabs die Aufwärmung mit einer abgegniddelten Hähnchenkeule vom gestrigen Abend. AUCH NICHT SCHLECHT!!

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17 Kommentare zu „Cima di Rapa Graupensuppe

  1. Hups, die Rouladen sind aber flüssig ;-). Ich komme gerade von der Wilden Henne und wollte vergleichen. Aber Suppe ist auch spitze und Tapenade sowieso, sieht lecker aus. Ich muss auch endlich mal diesen Kohl auftreiben, scheint ein Food-Blogger-Must-Have zu sein. Keiner meiner Bioläden hatte den bislang – in Berlin lebt man halt ein bisschen hinter’m Berg ;-).

    1. Das ist natürlich nicht zu vergleichen, hat mich ja nur auf die Idee gebracht. Ja, der Cima ist ganz nett. Ein kleines Bisschen bitter, das mag ich aber sehr. Du musst beim gut sortierten Türken schauen, hier gibt ihn nur dort.

  2. Na, mit diesem Gemüse kommst du mir gerade recht. Heute habe ich nämlich keinen bekommen. Da schlürfe ich einfach einen Teller bei dir mit!
    🙂
    @ Claudia…findest du eher beim Türken, nicht im Bioladen 🙂

      1. Studio Braun mit Bild, köstlich! Das wird doch in einem Eppendorfer Imbiss gedreht, oder? Herrlich! Als ich vor ewiger Zeit nach Berlin kam, haben wir uns in der damaligen WG manchmal Broiler und Cola von der angeblichen Lieblings-Bratbude von David Bowie (aus seiner Berliner Zeit) geholt. Chicks, drugs and Rock’n Roll ;-).

      2. Ich könnte mich auch jedesmal rammeln, seine Vorschläge zu Eichhörnchenzubereitung sind groß.
        Genau dort hab ich gestern einen Broiler geholt. Leider ohne Ingo …

  3. Du bist zu beneiden, Hamburg hat ja viele solcher Kult-Ecken. Als ich früher dort wohnte, gab es auf dem Kiez eine Kult-Brat-Bude. Den Namen weiß ich nicht mehr, vielleicht kennst Du die. Und kalte Frikadellen im Pudel-Club. Hach…

    1. Ich habe 6 Jahre auf dem Kiez gewohnt … ich bin da immer zu Freddy in der Hein-Hoyer… oder zur Heißen Ecke. Mit meinem Mitbewohner bin ich tatsächlich um die Häuser gezogen, um das schlimmste Schaschlik der Welt zu finden. Irgendwo auf der Davidstrasse wurden wir fündig ….

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