Rosenkohl Tarte Tatin

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Heute bin ich mal dran. Am Wochenende hatten meine Jungs Geburtstag. Und weil ich vor 6 Jahren ganz besonders witzig sein wollte, bekam ich sie an 2 Tagen. So gab es jetzt zwei Kuchen, zwei Feiern, zweimal viele kleine Jungs und Mädchen, die die Bude zerzausten. Ich war matschepampe und kam heute früh kaum hoch. Egal, heute sind alle wieder ausgeflogen und ich mach es mir schön. Ich freute mich schon den ganzen Vormittag über meine Rosenkohl-Tarte Tatin Idee, die ich ein kleines Bisschen von Yotam Ottolenghi’s Kochbuch „Genussvoll Vegetarisch“ abgekupfert habe.

Rosenkohl putzen und halbieren. In eine Tarte-Form Backpapier legen und mit Ahornsirup, Olivenöl, Salz und Pfeffer ausstreichen. Darauf den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten legen. In die Lücken klein geschnittene Cocktailtomaten und Fitzelchen von Frühstücksspeck drücken. Mit Alufolie bedecken und ca. 20 Minuten im Ofen vorgaren lassen. Rausnehmen, mit Za’atar (Thymian/Sesam/Sumach-Gewürzmischung), Ziegenkäserollenkrümeln und nochmal Salz und Pfeffer würzen. Blätterteig darüberlegen und an den Rändern nach unten drücken. Weitere 20 Minuten in den Ofen damit. Wenn man beim Reinpieken merkt, dass der Rosenkohl durch ist, nimmt man die Form aus dem Ofen, legt ein Brett oder großen Teller über die Tarte, stürzt alles und zieht vorsichtig das Backpapier ab. Ta-ta-ta Taaaarte!

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20 Kommentare zu „Rosenkohl Tarte Tatin

  1. Genial, umgekehrte tarte… wenn ich mich endlich an den Blätterteg mache (alles nur Sybilles Schuld ;-)), bleibt bestimmt was für so eine kleine tarte übrig 🙂 Ich darf das Bild nicht zu lange ansehen, sind noch 3,5 Stunden zum Abendessen…

  2. Ich bin pappensatt, freu ich aber nachher auf das verbliebene Stück. Selbst gemacht habe ich schändlicherweise noch keinen Blätterteig … bin gespannt auf dein Rezept! Eigentlich kann man ja alles mögliche darunter verstecken. Ich bin auf alle Fälle auf den Geschmack gekommen.

  3. Die Rosenkohl-Tarte-Tatin liest sich prächtig. Winteressen, wie es mir gefällt.
    Aber echt jetzt? Du hast eigentlich Zwillinge erwartet, aber die sind im Abstand von zwei Tagen zur Welt gekommen? Also tschuldige, dass ich so blöde frage, aber sowas habe ich ja noch nie gehört. Ist ja irre!

    1. Aha sooo…. *lach*
      Du hast geschrieben: «ich bekam sie an 2 Tagen… » Und ich habe automatisch daraus gemacht: Ein Kind an einem Tag und das andere ZWEI Tage später.
      Ohhhhgoddohhhgodd, wie doof muss man sein… *vorLachenwegschmeiss*

  4. Die Jungs, die Tarte, alles spitze! Und dann hast Du immer so irre Gewürze, von denen ich noch nie gehört habe. Nun muss ich also auch noch Za’atar kennenlernen. Was da wohl die Übersetzungsmaschine draus gemacht hätte ;-). Dein Rezept werde ich jedenfalls noch in diesem Winter ausprobieren, sieht wunderbar aus.

    1. Ach danke! Dieses Gewürz ist so klasse! Ich habe davon schon vor ner Weile bei Nigella Lawson gelesen und auch bei Ottolenghi. Nun hab ich es mir selber gemischt. Super! (Thymian, Sumach, Oregano, Majoran und geröstete Sesamkörner) Musst du unbedingt ausprobieren!

      1. übrigens wirklich schön euer neuer Blog. Ich grübel schon die ganze Zeit, wie man etwas Schönes zur bröckelnden Fassade vs bröckelndem Käse schreiben kann.

  5. Das ist ja eine feine Idee! Ich für meinen Teil hätte den Rosenkohl an den Schnittflächen gerne etwas angebraten, aber den Schritt kan man ja locker dazwischenschieben. Danke für die Anregung!

    Den Kindern hast du sicher einen Gefallen getan, so kommt jedes zu seinem Recht. Dir natürlich weniger 😉 Bei mir haben Älteste und Jüngster mit drei Tagen Abstand Geburtstag, das war früher auch immer leicht anstrengend. Obwohl da natürlich unterschiedliche Altersgruppen geladen waren und damit ein anderes Programm stattfand.

    1. Du hast recht, angebraten wäre es noch besser geworden. Ich hatte gehofft, dass ich das in der Form ein bisschen selber bräunt. Ja, ein bisschen anstrengend war es, aber natürlich auch total putzig. Mein armer Mann hat morgen Geburtstag. Der kommt immer ein bisschen zu kurz…

  6. Geniale Idee, die Tarte! Eine schöne Idee, den Rosenkohl mit Za’atar aufzuhübschen. Deine Geburts-Terminplanung ist auch ein genialer Schachzug – da hat man wenigstens was von den Kindergeburtstagen 🙂

  7. Ich liebe dieses Gewürz! Es bringt eine ganz ungewöhnliche Note mit sich, obwohl die Komponenten gar nicht so außergewöhnlich sind. ich denke, das Sumach bringt den Pep rein.
    Na die Kinder haben den meisten Spaß an ihrem „eigenen“ Tag. Nur muss jeder ein „Schnuppergeschenk“ bekommen, sonst gibts Krawall!

  8. Hast du das za’atar selber gemixt? Sumach ist meine Entdeckung 2012, ich bin ein kitzekleinwenig süchtig. Die tarte sieht toll aus! Und ab den Geburidaten deiner Kinderchen musste ich schmunzeln, zudem geht es meinem Mann wie deinem. Er hat einen Tag nach dem Junior und so ist sein Geburtstag etwas in den Schatten gerückt, wobei er vor 5 Jahren sein Lebens-Geburigeschenk in den Arm nern dürfte ;/) Grüessli
    Irene

    1. Hallo Irene, ja, ich habe das selber gemischt. Ich finde Sumach auch klasse, das gibt vielem so eine neue Wendung. Ja, mit den Geburtstagen ist da so eine Sache, ich muß ehrlich gestehen, dass ich froh bin, dass nun alles erst einmal wieder überstanden ist. Hab grede deinen Blog entdeckt! Da komm ich jetzt ganz oft schauen! Liebe Grüße aus Hamburg!

    1. Ach Schade. Ich stell mir grade vor, wie du davor sitzt, voller Erwartung ein Stück probierst und dann …“naja… der Knaller isses ja nicht grade … “
      Mir hat es echt gut geschmeckt, jetzt bin ich grad ein bisschen geknickt. Entschuldige, wenn ich dein Abendbrot vermurkst habe.

  9. Hey, nicht geknickt sein! Es hat wirklich gut geschmeckt (und der Plunderteig war durch das „verkehrtrum“backen herrlich knusprig! Ich werde demnächst einen kleinen Artikel mit Foto schreiben, dann erfährst du, warum es nicht sensationel gut, sondern „nur“ gut war 🙂

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