Entenragout

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Das Eisfach muss abgetaut werden, es geht kein Weg mehr drum herum. Und fast alles, was im Eisfach ist, muss in nächster Zukunft in unsere Mägen, da man draußen bei 8 Grad plus ja wohl kaum seine Sachen lagern kann. Was hätten wir denn da? Entenbrüste zum Beispiel. Die sind heute dran und brauchen ein anständiges Rezept. Das fand ich bei Astrid in ihrem phänomenalen Blog arthurstochterkocht.blogspot.de. Ich hatte die eine oder andere von ihr verwendete Zutat nicht zur Hand, also musste mit Bordmitteln gearbeitet werden. Für meine vergleichsweise bescheidene Art zu kochen, reichte das völlig aus und es entstand ein Essen, das seinesgleichen sucht. Vielen Dank, liebe Astrid, es war göttlich!

Entenbrüste vom Fett befreien und in Ingweröl mit dem darin eingelegten Ingwer leise anbraten. Mit Rotwein und Sojasauce ablöschen. Getrocknete Cranberries und Kalbsfond dazu geben und etwas eine halbe Stunde köcheln lassen. Eine halbe Birne in kleine Stücke schneiden und sich köchelnderweise in der Sauce auflösen lassen. Mit Salz, etwas Balsamico und zerstoßenem Langpfeffer würzen. Ohhhh, das war was!

Da fielen die am Morgen vorbereiteten Polentagnocchi ein bisschen gegen ab, obwohl sie eine ganz ok-e Saucenaufnahmebeilage waren.

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5 Kommentare zu „Entenragout

  1. Ja wunderbar….mein Sohn könnte sich praktisch allein von Entenbrust ernähren.
    Ich..vielmehr er, braucht ständig neue Rezepte.
    Dass Polentagnocchi abfallen, das kann ich mir allerdings überhaupt nicht vorstellen 🙂

  2. Oh, das klingt herrlich – Cranberrys und Birne, wie abgefahren – und kommt auf meine Liste der Vegetarisierungs-Versuche. Wäre endlich mal ein Grund, Mock-Duck zu probieren :-). Finde ich auf deinem Blog auch irgendwo ein Rezept für deine Polenta-Gnocci? Die sehen so aus, als würden sie sehr, sehr gut schmecken! Langpfeffer, wie spannend – ich habe gelesen, dass der süß-säuerlich schmeckt?

  3. ich habe mir tatsächlich auch schon überlegt, wie man das vegetarisch kochen könnte, denn die sauce ist ja locker fleischfrei hinzukriegen. mock druck? aha. was es nicht alles gibt… ich hätte einfach Pilze genommen. die polentagnocchi habe ich nicht reingestellt, weil sie eher unspektakulär waren: maisgries in salzwasser rühren und schauen, dass sie zu einer verarbeitenden masse ausquellen. gnocchi formen, ruhen lassen und später im Ofen mit oder ohne käse backen. sehr lecker werden sie mit salbei, hab ich gestern aber drauf verzichtet. warum eigentlich?

    grrr, ich quäle mich beim schreiben mit dem tablet rum.

    1. Danke, dann werde ich die Polenta-Gnocci mal ausprobieren. Und das übrige Gericht auch – Pilze klingen dafür ebenfalls gut. Einen schönen Sonntag Dir – und dem widerspenstigen Tablet auch ;-).

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