Brotsuppe mit Cima di Rapa, 4.0

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Gestern musste ich zur Post und entschied mich in das kleine Postamt im Schanzenviertel zu gehen. Ich habe dort lange Jahre gewohnt und ich nahm mir die Zeit, einen Bummel durch die vertrauten Strassen zu machen. Am Ende blieb ich bei „meinem“ türkischen Gemüsehändler stehen und bewunderte die Auslage. Cima di Rapa! Den gibt’s aber selten. Er wurde sofort gekauft und nach Hause gebracht. Nun unternahm ich heute Recherche, wie man ihn denn lecker zubereiten kann. Zuerst stieß ich bei Claudio, dann bei der Wilden Henne und schließlich noch bei Robert auf das Rezept der Stunde. Recherche beendet, die Suppe kommt heute auf den Tisch. Vielen Dank!

Hierbei soll unbedingt altes Brot verwendet werden. Leider hatte ich aber keins, So hab ich mir frisches Weißbrot in grobe Stücke zerpflücken und in Olivenöl erst einmal knusprig gebraten. Aus der Pfanne genommen, und in weiterem Olivenöl Knoblauch, Peperoncini und Thymian zum Zischen gebracht. Den klein geschnittenen Cima di Rapa dazu geben und kurz mit anschwenken. Dann Gemüsebrühe dazu  und 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Anrichten ein bisschen Röstbrot auf einen Suppenteller gegeben, dann die Suppe, dann weitere Brotbrocken. Ich mag es, wenn das Brot nicht komplett durchgeweicht ist, sondern noch hier und da ein bisschen kracht. Parmesanspäne drüber. Das war’s schon. Es war tolltolltoll und meine Premiere mit Cima die Rapa fand ich voll gelungen.

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16 Kommentare zu „Brotsuppe mit Cima di Rapa, 4.0

  1. Cool – das Zeugs macht die Runde. Dreimal Schweiz, einmal Hamburg(?) -nehme ich mal an, wenn Du von Schanzenviertel schreibst. Toll, dass es Dir auch so gut geschmeckt hat!

  2. Witzig, gleich anschließend an Robert hier gelandet – die Suppe verfolgt einen ja allerorten!

    Mit deinem angerösteten Brot kann ich mich übrigens gut anfreunden (mache auch meinen Panzanella damit).

  3. Sieht das lecker aus! Ich bekomme sofort Appetit. Cima di rapa kenne ich noch nicht, aber ich werde danach mal ausschauen, wenn mein heute erworbener violetter Rosenkohl verarbeitet ist – was es nicht alles gibt ;-). Ein bisschen erinnerungs-rührig schmunzeln musste ich bei Deiner Erwähnung der Schanze. Da habe ich meiner Hamburger Zeit auch mal gewohnt, ist schon eine Weile her, aber ich habe die Ecke sehr gemocht.

    1. Violetter Rosenkohl ist mir wiederum kein Begriff. Was machst du wohl damit?
      JA, ich werde auch immer ein bisschen wehmütig, wenn ich durch die Schanze stromere. Auf der einen Seite von meiner alten Wohnung auf dem Schulterblatt ist jetzt ein Görtz, auf der anderen ein Adidas-Laden … Schade um das Viertel …

      1. Das weiß ich noch gar nicht so recht, war ein Spontan-Kauf. Irgendetwas mit gezupften einzelnen Blättern, die sind einfach zu schön. Und vielleicht ein bisschen was Karamelisiertes dazu? Mal schauen.

        Ja, schade um das Flair – ich kann mich noch an viele nette Cafés dort erinnern…

  4. Oh, ich habe ihn grade ergoogelt, der sieht ja wirklich klasse aus. Bin gespannt, es wird sicherlich wieder eine Gaumen- und Augenweide.
    Karamellisiert hört sich seehhr gut an :o)

    Wenn die Flora geht, geht’s mit der Schanze wahrscheinlich komplett den Bach runter. Aber noch steht sie…

  5. Ja, die kleinen violetten Dinger sind recht hübsch. Ich habe jetzt mal einen oder eigentlich zwei kleine Tests gemacht und mich beim Kochen wie in einem Chemie-Labor gefüllt. Türkis-farbiges Kochwasser… Macht der Cima di Rapa auch so lustige Dinge im Topf?
    Einen schönen 2. Advent!

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